Für jeden Karnevalisten ist es das wichtigste Datum der zweiten Jahreshälfte: der 11.11. Für die kölschen Jecken beginnt eine neue Session. Für mich auch, denn an diesem Tag will ich meine alte Hüfte wegschmeißen und mir quasi als Weihnachtsgeschenk ein neues Hüftgelenk zulegen.
In meinem Darm hat eigentlich niemand etwas zu suchen – außer mein Internist. Der will nun dort alles Mögliche untersuchen. Und zwar mit einer Kamera so ähnlich wie die der Leute von Kanal-TV bei der Dichtheitsprüfung der Abwasserkanäle. Nur ist die Kamera meines Arztes glücklicherweise nicht ganz so groß. Ein Bericht über meine persönliche Darmspiegelung (Koloskopie oder Colonoskopie) – da bist du natürlich gespannt auf die Fotos. Ein Live-Mitschnitt war aus verständlichen Gründen nicht möglich. Also musst du mit einem fotolosen Bericht vorliebnehmen. Aber beginnen wir von vorne.
Die in Teil I und Teil II meiner Enzian-Trilogie begonnene Enzian-Jagd geht nun weiter. Heute lernst du den Riesen und den Zwerg unter den Enzianen kennen, und einige seltene Enziane, die es in der Eifel nicht gibt. Noch etwas ist anders, als in den beiden ersten Enzian-Berichten: Heute habe ich nicht nur blaue, sondern auch gelbe Enziane im Angebot.
Du hast dich sicherlich gefragt, lieber eifelpanorama-Fan, wie ich nach der Schlemmermeile (siehe: „Dorf am Himmel: Zur Schlemmermeile nach Höchenschwand„) meine restlichen Urlaubstage ohne Spanferkel & Co. überleben konnte. Die Antwort ist einfach: Mit Insekten und Wildblumen! Aber ich will der Reihe nach berichten: