Sonnenuntergang bei Büsum

Pralles Leben im Norden Teil III – Odinsloch und Umgebung

Nachdem ich mir Donnerstagmorgen vor meiner Abfahrt in Esens ausnahmsweise einmal Zeit zum Frühstücken genommen habe, mache ich mich auf den Weg an einen anderen Teil der Nordsee, nämlich nach Büsum, um  das Odinsloch und andere attraktive Orte zu besuchen.

Auf der Fahrt nach Büsum mache ich morgens noch einen Abstecher an den Jadebusen, wo ich erneut das Blaukehlchen fotografiere (siehe: „Pralles Leben im Norden Teil II – Am Jadebusen“). Kurz vor Büsum biege ich Richtung Meldorfer Speicherkoog ab, um dort am Odinsloch noch ein paar Aufnahmen zu machen.

Das Odinsloch ist immer einen Besuch wert, und es erwartet einen stets die ein oder andere unerwartete Überraschung. Bereits im Oktober vorigen Jahres war ich mit Kumpel Peter hier (siehe: Wie man mit einem Tele um die Ecke fotografiert – Fotojagd bei Büsum) und konnte Eisente und Odinshühnchen ablichten.

Säbelschnäbler
Säbelschnäbler
Säbelschnäbler
Säbelschnäbler
Weißwangengänse (Nonnengänse) am Odinsloch
Weißwangengänse (Nonnengänse) am Odinsloch

Nur wenige hundert Meter vor dem Odinsloch sehe ich eine Gruppe Säbelschnäbler auf einer Insel in einer vernässten Wiese. Während ich eifrig fotografiere, hält neben mir ein Radfahrer, der mir einiges über die Gegend erzählt. „Früher“, so sagt er mir unter anderem, „als ich noch Kind war, war hier nirgends Land zu sehen. Nur Wasser. Es ist erstaunlich, wie der Mensch die Landschaft verändert hat. Vor Jahren gab es hier tausende Graugänse. Jetzt sind kaum noch welche da. Dafür sind jetzt enorm viele Weißwangengänse hier.“ Als er sich verabschiedet, sehe ich, wie sich zwei Uferschnepfen zu einem Paarungsversuch hinreißen lassen.

Uferschnepfen-Paarung
Uferschnepfen-Paarung
Uferschnepfen-Paarung
Uferschnepfen-Paarung

Am Odinsloch entdecke ich einen der vom Aussterben bedrohten Sandregenpfeifer. Auch einige Kampfläufer tummeln sich hier. Leider sind sie noch nicht zum Prachtkleid durchgemausert. Bis auf einen, der aber sehr weit entfernt ist.

Sandregenpfeifer am Odinsloch
Sandregenpfeifer am Odinsloch
Krickenten-Pärchen am Odinsloch
Krickenten-Pärchen am Odinsloch
Rotschenkel am Odinsloch
Rotschenkel am Odinsloch
Rotschenkel am Odinsloch
Rotschenkel am Odinsloch
Kampfläufer am Odinsloch
Kampfläufer am Odinsloch
Kampfläufer am Odinsloch
Kampfläufer am Odinsloch
Kampfläufer am Odinsloch
Kampfläufer am Odinsloch

Ich fahre zu meiner Unterkunft und checke ein. Ein kurzer Anruf bei meiner Frau, damit sie weiß, dass ich gut in Büsum angekommen bin: „Gleich besuche ich meine Perle. Da riecht es immer so lecker nach Fisch!“. Stille am anderen Ende des Telefons. Irgend etwas muss ich falsch gesagt haben…

Dann mache ich mich auf zur „Perle“, meinem Lieblingsrestaurant in Büsum, wie Du als eifriger eifelpanorama-Leser weißt (siehe : „Wie man mit einem Tele um die Ecke fotografiert – Fotojagd bei Büsum“) und esse „Kutterscholle Büsumer Art“. Als ich mit dem Essen fertig bin und die Grätengerippe-Reste auf dem Teller betrachte, denke ich: ‚Diese Kutterscholle ist bei der Auferstehung des Fleisches jedenfalls nicht mehr dabei.‘

Sandregenpfeifer am Eidersperrwerk
Sandregenpfeifer am Eidersperrwerk

Am nächsten Morgen fahre ich nach dem Frühstück zu einer Beobachtungshütte in der Nähe des Eidersperrwerks. Am Sperrwerk selbst mache ich einen Zwischenstopp, denn hier ist ein Sandregenpfeifer gemeldet worden. Da ich weiß, wie sein Habitat (Lebensraum) aussehen muss, kann  ich ihn recht schnell für ein Foto ausfindig machen. Leider sind die Lichtverhältnisse „suboptimal“.

Die Gelegenheit, den sehr ähnlich aussehenden Flussregenpfeifer abzulichten (den Flussregenpfeifer erkennt man am gelben Augenring), bietet sich mir dann in der Beobachtungshütte. Beim Betreten der Hütte erschrecke ich mich etwas, denn eine Rauchschwalbe fliegt in der Hütte umher. Sie kommt aber schnell durch eine geöffnete Beobachtungsluke wieder hinaus. Dort setzt sie sich auf einen Pfahl vor der Hütte und putzt sich erst einmal ausgiebig, während ich sie ebenso ausgiebig fotografiere.

Flussregenpfeifer im Katinger Watt
Flussregenpfeifer im Katinger Watt
Rauchschwalbe im Katinger Watt
Rauchschwalbe im Katinger Watt
Rauchschwalbe im Katinger Watt
Rauchschwalbe im Katinger Watt
Rauchschwalbe im Katinger Watt
Rauchschwalbe im Katinger Watt
Rauchschwalbe im Katinger Watt
Rauchschwalbe im Katinger Watt
Rauchschwalbe im Katinger Watt
Rauchschwalbe im Katinger Watt
Rauchschwalbe im Katinger Watt
Rauchschwalbe im Katinger Watt

Nachdem  die Rauchschwalbe mir versprochen hat, nicht mehr zu rauchen, kann ich mich nun beruhigt dem Treiben der Säbelschnäbler zuwenden. So nahe bin ich auf meiner bisherigen Fototour noch nicht an die Säbelschnäbler herangekommen. Ich werde sogar Zeuge einer Paarung. Anschließend gräbt die werdende Mutter eine Nestmulde in den weichen Inselboden.

Säbelschnäbler-Paarung im Katinger Watt
Säbelschnäbler-Paarung im Katinger Watt
Säbelschnäbler-Paarung im Katinger Watt
Paarung der Säbelschnäbler im Katinger Watt
Säbelschnäbler beim Graben einer Nestmulde
Säbelschnäbler beim Graben einer Nestmulde
Säbelschnäbler beim Graben einer Nestmulde
Säbelschnäbler beim Graben einer Nestmulde

Ob das von mir beobachtete Säbelschnäbler-Getümmel zur Gruppenbalz gehört oder eine Prügelei ist, weiß ich nicht. Wenn es aber eine Keilerei ist, dann sollte man nicht meinen, dass wir uns im nördlichsten Bereich Deutschlands befinden. Die Szene mutet eher bayerisch an…

Säbelschnäbler im Katinger Watt
Säbelschnäbler im Katinger Watt
Säbelschnäbler im Katinger Watt
Säbelschnäbler im Katinger Watt
Säbelschnäbler im Katinger Watt
Säbelschnäbler im Katinger Watt
Säbelschnäbler im Katinger Watt
Säbelschnäbler im Katinger Watt

Reiherente, Schnatterente, Zwergsäger, Graugans, Wiesenpieper und Frosch spielen heute für mich nur eine Nebenrolle. Das Eintreffen hunderter Weißwangengänse stiehlt den Säbelschnäblern allerdings vorübergehend die Show.

Graugans-Familie im Katinger Watt
Graugans mit Küken im Katinger Watt
Schnatterenten-Pärchen
Schnatterenten-Pärchen
Schnatterenten-Pärchen
Schnatterenten-Pärchen
Wiesenpieper im Katinger Watt
Wiesenpieper im Katinger Watt
Weißwangengänse im Katinger Watt
Weißwangengänse im Katinger Watt
Weißwangengans (Nonnengans) im Katinger Watt
Weißwangengans (Nonnengans) im Katinger Watt

Später dann beobachte ich eine ganze Zeit lang zwei Kampfläufer, die ebenfalls noch in der Mauser zum Prachtkleid sind. Ein Highlight ist der Dunkle Wasserläufer, eine der Uferschnepfe ähnlich sehende Limikole. Bisher bin ich dem Dunklen Wasserläufer noch nicht begegnet.

Kampfläufer im Katinger Watt
Kampfläufer im Katinger Watt
Kampfläufer im Katinger Watt
Kampfläufer im Katinger Watt
Kampfläufer im Katinger Watt
Kampfläufer im Katinger Watt
Kampfläufer im Katinger Watt
Kampfläufer im Katinger Watt
Dunkler Wasserläufer
Dunkler Wasserläufer
Brütender Höckerschwan
Brütender Höckerschwan
Höckerschwan
Höckerschwan

Am frühen Nachmittag fahre ich weiter Richtung Beltringharder Koog. Auf dem Weg dorthin lichte ich noch einen brütenden Schwan ab, der ständig an seinem Nest herum nestelt.

An einer Beobachtungshütte in der Nähe der Arlauschleuse ziehen nicht nur ca. 20 Große Brachvögel über mich hinweg, sondern es kommen plötzlich unglaublich viele Weißwangengänse herangeflogen. Wenn an die tausend Nonnengänse über Dich hinweg fliegen, kannst Du nur hoffen, unbekleckert davonzukommen und dass die Hinterlassenschaften Trümmerteilen aus dem Weltall gleich, in der Atmosphäre verglühen.

Grosse Brachvögel
Große Brachvögel
Großer Brachvogel
Großer Brachvogel
Weißwangengänse (Nonnengänse)
Weißwangengänse (Nonnengänse)
Schafe an der Arlau-Schleuse
Schafe an der Arlau-Schleuse
Schafe an der Arlau-Schleuse
Schafe an der Arlau-Schleuse
Schafe an der Arlau-Schleuse
Schafe an der Arlau-Schleuse

Am Deich an der Arlauschleuse grasen Schafe. Es gibt Menschen mit dem Familiennamen Achzig oder Neunzig. Schafe haben offenbar auch solche Familiennamen, wie Neunundzwanzig oder auch Neunundachzig. Da Schafe kein Klingelschild haben, hat jedes Familienmitglied den Namen in die Wolle gestrickt. So weiß jedes Schaf, zu wem es gehört. Die Lämmer wissen anhand der Nummer, wer ihre Eltern sind und die Eltern finden auf diese Weise mühelos ihre Lämmer. Immerhin sehen die ja auch alle gleich aus, wie ich feststelle.

Schafe an der Arlau-Schleuse
Schafe an der Arlau-Schleuse
Haubentaucher mit Fisch
Haubentaucher mit Fisch
Haubentaucher mit Fisch
Haubentaucher mit Fisch
Haubentaucher mit Fisch
Haubentaucher mit Fisch
Haubentaucher mit Fisch
Haubentaucher mit Fisch

Aus einer Beobachtungshütte am Lüttmoordamm heraus beobachte ich einen Haubentaucher, der einen Fisch gefangen hat, welcher recht verdutzt aus seinen Gräten guckt. Gefressen wird dieser Fisch noch lange nicht. Er dient als Anschauungsmaterial für den Nachwuchs. Immer wieder wird der Fisch in das Wasser getaucht, quer in den Schnabel genommen, wieder eingetaucht, mit dem Kopf zuerst in Längsrichtung in den Schnabel gelegt usw. So wird den Kleinen gezeigt, wie sie später große Fische fressen müssen.

Eine Nonnengans verhält sich gar nicht christlich und vertreibt asylsuchende Graugänse von ihrer Brutinsel.

Nonnengans vertreibt Graugänse
Nonnengans (Weißwangengans) vertreibt Graugänse

Entlang des Lüttmoordamms kann ich zahlreiche Limikolen und andere Vögel beobachten. Z.B. Rohrammern, Wiesenpieper, verschiedene Enten- und Gänsearten.

Rohrammer-Männchen am Lüttmoordamm
Rohrammer-Männchen am Lüttmoordamm
Wiesenpieper
Wiesenpieper
Großer Brachvogel am Lüttmoordamm
Großer Brachvogel am Lüttmoordamm
Tafelente am Lüttmoordamm
Tafelente am Lüttmoordamm

Spät komme ich am heutigen Tag zurück nach Büsum. Da die Restaurants hier in der Regel ab 21 Uhr geschlossen haben, muss ich ein wenig suchen, um noch ein leckeres Fischessen zu bekommen.

Am nächsten Tag fahre ich noch einmal zum Odinsloch und danach zum Holmer Siel, wo ein Rothalstaucher gemeldet ist. Leider ist er wohl schon weitergezogen, denn ich kann ihn nicht entdecken. Im Oktober habe ich am Holmer Siel im Arlauspeicherbecken „hautnah“ Eiderenten fotografiert (siehe: „Wie man mit einem Tele um die Ecke fotografiert – Fotojagd bei Büsum“). Wegen des steinigen Grundes gedeihen hier die von den Eiderenten sehr begehrten Muscheln.

Über den Frust des verpassten Rothalstauchers tröstet mich  ein superleckeren Matjesbrötchen hinweg.

Auch die in der Nähe des Husumer Schlossparks gemeldeten Waldohreulen entdecke ich leider nicht.

Für morgen plane ich meine Rückreise. Wieder stehe ich kurz vor 3 Uhr morgens auf, um den Heimweg anzutreten. Ich will noch einen Abstecher zum Ochsenmoor bei Diepholz machen, das ich ja bereits am Anfang meiner mehrtägigen Fototour besucht habe. Hier schließt sich dann wieder der Kreis. Über die Erlebnisse im Ochsenmoor habe ich hier: „Pralles Leben im Norden Teil I – Im Ochsenmoor“ berichtet. Über den weiteren Verlauf der Foto-Exkursion kannst Du Dich im Teil II (siehe: „Pralles Leben im Norden Teil II – Am Jadebusen“) informieren.

Allerdings bin ich genau einen Monat später wieder hier. Denn wie ich erfuhr, haben die Säbelschnäbler nun bereits Nachwuchs. Am Abend meines Eintreffens genieße ich nach einer leckeren Fischmahlzeit den Sonnenuntergang an der Familienlagune in Büsum.

Sonnenuntergang bei Büsum
Sonnenuntergang bei Büsum
Sonnenuntergang bei Büsum
Sonnenuntergang bei Büsum
Sonnenuntergang bei Büsum
Sonnenuntergang bei Büsum

Am nächsten Tag geht es dann zum Katinger Watt, wo ich die Säbelschnäbler-Familie neben Sand- und Flussregenpfeifer und Flussuferläufer aus nächster Nähe fotografieren kann.

Säbelschnäbler mit Küken
Säbelschnäbler mit Küken
Säbelschnäbler mit Küken
Säbelschnäbler mit Küken
Säbelschnäblerküken
Säbelschnäblerküken
Säbelschnäblerküken
Säbelschnäblerküken
Flussregenpfeifer
Flussregenpfeifer
Sandregenpfeifer
Sandregenpfeifer
Säbelschnäbler im Flug am Katinger Watt
Säbelschnäbler im Flug am Katinger Watt
Säbelschnäbler im Flug am Katinger Watt
Säbelschnäbler im Flug am Katinger Watt

Beim Verlassen der Beobachtungshütten treffe ich auf einige Vogelfreunde, die mir das Eidersperrwerk empfehlen, weil dort die Küstenseeschwalben, Flussseeschwalben und die Möwen brüten.

Lachmöwen-Nest
Lachmöwen-Nest
Lachmöwen-Nest
Lachmöwen-Nest
Küstenseeschwalben-Nest
Flussseeschwalben-Nest

Hier erlebe ich, wie Lachmöwen ein kleines Nachbarküken attackieren, weil es ihnen zu nahe gekommen ist.

Angriff auf Lachmöwen-Küken
Angriff auf Lachmöwen-Küken
Angriff auf Lachmöwen-Küken
Angriff auf Lachmöwen-Küken
Fütterung der Lachmöwen-Küken
Fütterung der Lachmöwen-Küken
Fütterung der Lachmöwen-Küken
Fütterung der Lachmöwen-Küken
Fütterung der Lachmöwen-Küken
Fütterung der Lachmöwen-Küken
Einsames Lachmöwen-Küken
Einsames Lachmöwen-Küken
Küstenseeschwalbe im Angriffsflug
Küstenseeschwalbe im Angriffsflug

Ob die Küstenseeschwalben die Touristen attackieren oder nur auf leicht erbeutbares Futter hoffen, weiß ich nicht. Ich beobachte aber, dass einige Küstenseeschwalben mit einem Geschenk-Fisch vor den Nestern anderer Pärchen sitzen und offensichtlich dem Gatten die brütenden Damen ausspannen wollen. So mancher Nebenbuhler bezieht dann aber irgendwann vom Ehemann Prügel.

Küstenseeschwalbe mit Fisch
Küstenseeschwalbe mit Fisch
Küstenseeschwalbe mit Fisch
Küstenseeschwalbe mit Fisch
Küstenseeschwalbe mit Fisch
Küstenseeschwalbe mit Fisch
Zoff unter Küstenseeschwalben
Zoff unter Küstenseeschwalben

Auch am Odinsloch halten sich Säbelschnäbler-Familien mit ihrem Nachwuchs auf.

Säbelschnäbler mit Küken am Odinsloch
Säbelschnäbler mit Küken am Odinsloch
Säbelschnäbler mit Küken am Odinsloch
Säbelschnäbler mit Küken am Odinsloch
Säbelschnäbler mit Küken am Odinsloch
Säbelschnäbler mit Küken am Odinsloch
Säbelschnäblerküken am Odinsloch
Säbelschnäblerküken am Odinsloch

Zwischen den zahlreichen Sandregenpfeifern entdecke ich einige Zwergstrandläufer. Über diese Begegnung und den anwesenden Steinwälzer im Prachtkleid freue ich mich besonders. Einen Steinwälzer im Schlichtkleid hatte ich ja schon bei meinem Besuch im Oktober des Vorjahres vor die Linse bekommen (siehe: „Wie man mit einem Tele um die Ecke fotografiert – Fotojagd bei Büsum„).

Zwergstrandläufer am Odinsloch
Zwergstrandläufer am Odinsloch
Zwergstrandläufer am Odinsloch
Zwergstrandläufer am Odinsloch
Steinwälzer im Prachtkleid am Odinsloch
Steinwälzer im Prachtkleid am Odinsloch
Steinwälzer im Prachtkleid am Odinsloch
Steinwälzer im Prachtkleid am Odinsloch

Außerdem tummeln sich Rotschenkel, Uferschnepfen und eine einsame Kampfläuferin am Odinsloch.

Die künstliche Brutinsel ist von den Flussseeschwalben belegt. An der schwarzen Schnabelspitze erkenne ich, dass es sich hier nicht um Küstenseeschwalben handelt.

Fluss-Seeschwalben am Odinsloch
Flussseeschwalben am Odinsloch

Am nahegelegenen Wöhrdener Loch (wo es übrigens auch Koniks, also Wildpferde gibt), sehe ich den ersten Kiebitzregenpfeifer in Natura. Er zieht sich die Würmer aus dem schlammigen Boden. Wenn ich meine Spaghettis so einzeln essen würde, käme ich nie zum Berichteschreiben.

Koniks am Wöhrdener Loch
Koniks am Wöhrdener Loch
Kiebitzregenpfeifer im Prachtkleid
Kiebitzregenpfeifer im Prachtkleid
Kiebitzregenpfeifer im Prachtkleid
Kiebitzregenpfeifer im Prachtkleid

So verbringe ich zwei kurzweilige Tage in Büsum, bevor ich mich am Samstag um kurz vor vier Uhr morgens auf den Weg Richtung Havelland zu den Großtrappen mache.

Hier die Links zu den Berichten meiner  beiden großen Frühlings-Rundreisen:

Pralles Leben im Norden Teil I – Im Ochsenmoor

Pralles Leben im Norden Teil II – Am Jadebusen

Potemkinsche Vögel – Groß-Atrappen? Großtrappen?

Känguru oder Vogel? – Die Beutelmeise und die Linumer Teiche

Sielmann und die Rote Armee – In der Döberitzer Heide

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