EasyStack für Siril – ein Python-Skript

Mit Python-Skript „EasyStack“  für Siril ab Version 1.4 werden die allermeisten der zahlreichen alten eifelpanorama- und viele der alten Siril-Skripte überflüssig, denn sie wurden mit „EasyStack“ in einem einzigen Skript zusammengefasst. Dabei habe ich die Gelegenheit genutzt, weitere Vereinfachungen zu implementieren. Insbesondere beim Preprocessing von Multinight-Aufnahmen, beim Trennen von Duo-Narrowband-Aufnahmen in Hα/SII und OIII, sowie beim neu in Siril zur Verfügung stehenden echten Drizzlen. Und im neuen EasyStack 1.2 habe ich u.a. Mosaik-Stacking hinzugefügt.

Da ich nur unter Windows und nur mit Daten aus Farb-Kameras testen kann, betrachte ich die vorliegende Version 1.2.1 (noch) als Beta-Version (Stand 12.04.2026). Natürlich freue ich mich über Rückmeldungen, insbesondere von Unix-, Apple- und Monokamera-Nutzern.

Natürlich stehe ich für Fragen gerne zur Verfügung. Allerdings bitte ich darum, zuerst die vorliegende Anleitung zu lesen. Vielleicht schaffe ich es auch irgendwann, ein Tutoral-Video zu erstellen. Für ganz Eilige geht es hier zu einer einfachen, stark verkürzten Anleitung: Kurzanleitung für EasyStack, welche aber die vorliegenden Informationen nicht entbehrlich machen sollte und auf die dort immer wieder verlinkt wird.

Warum EasyStack?

Siril erfordert ständig manuelle Eingriffe: Beim Preprozessing, beim Stacken von Multinight-Aufnahmen, beim Entfernen schwarzer Ränder (croppen), beim Glätten mit Graxpert usw. Diese Einzelschritte machen sicherlich Sinn für versierte Astrofotografen, die alles aus ihren Bildern herausholen wollen und auch wissen wie. Normalerweise ist das jedoch nicht nötig. EasyStack fasst all diese Einzelschritte zusammen und erleichtert dem Astrofotografen die Arbeit enorm.

Was kann EasyStack 1.2.1?

  • Astrofotos kalibrieren und stacken
  • Astrofotos beim Kalibrieren/Stacken vergrößern/verkleinern (per Interpolation oder per Drizzeling)
  • Astrofotos astrometrisch lösen (Platesolving)
  • Astrofotos automatisch croppen
  • Astrofotos mit GraXpert glätten
  • Stacken von Sternspuren-Bildern
  • Multinight-/Multi-Session-Stacking
  • Splitten von Aufnahmen mit Duo-Narrowband-Filtern in Hα/OIII und SII/OIII (inkl. Multinight-/Multi-Session-Option und Drizzeling)
  • Erstellen von Mastern (Master-Biases, Master-Darks, Master-Flats)
  • Erstellen von Mosaiken (auch Multi-Night/Multi-Session!)

Für das „normale“ Stacking von Farbkamera-Bildern (für den Standardfall) ist bereits alles richtig voreingestellt.

Auch entfällt jetzt das manuelle Kopieren/Zusammenführen der kalibrierten Lights bei Multinight-Aufnahmen (siehe: „Mit SIRIL mehrere Nächte stacken – eifelpanorama“). Dies wird durch das neue Skript automatisch durchgeführt und anschließend auch das Stacking der zusammengeführten Lights automatisch gestartet.

Das Splitten von Aufnahmen mit Duo-Narrowband-Filtern in Hα/OIII und SII/OIII ist mit EasyStack kein Problem. Sogar mit echtem Drizzlen und für Multi-Sessions, wenn gewünscht!

EasyStack steht den Beziehern meines kostenlosen eifelpanorama Info-Dienstes unentgeltlich zur Verfügung. Hier geht es zur Anmeldung zum eifelpanorama Info-Dienst: „eifelpanorama Info-Dienst“. Natürlich würde ich mich über Rückmeldungen und Anregungen in den eifelpanorama-Kommentaren sehr freuen!

EasyStack enthält noch viel Potenzial für sinnvolle Erweiterungen. Über Erweiterungen/Updates von EasyStack werden  die Bezieher meines kostenlosen eifelpanorama Info-Dienstes selbstverständlich zeitnah informiert.

Das EasyStack-Panel benötigt einen Bildschirm mit mindestens 768 Pixel auf der Y-Achse. Bei höheren Auflösungen des Primärbildschirms (Höhe 800 Pixel und höher als 800 Pixel), passt sich das Panel in gewissem Umfang selbsttätig an. Um EasyStack verwenden zu können, muss Siril mindestens in der Version 1.4 installiert sein. Wie das geht, habe ich hier „SIRIL 1.4 – Installation und Überblick“ beschrieben.

 

Wie funktioniert EasyStack?

Button „eifelpanorama-EasyStack – Hier klicken für mehr Informationen“

Button „Arbeits-Verzeichnis wählen“

Button „leeren“

Button „Neue Session anlegen“

Button „Ausgewählte Sessions löschen“

Button „Alle Sessions löschen“

Checkbox „Nur Ergebnisse behalten“

CheckBox „16/32“

Checkbox „Sternspuren (Startrails)“

ComboBox „Preprozessing für Aufnahmen einer“

ComboBox „Kalibrierung der Lightframes:“

ComboBox „Split Duo-Narrowband-Aufnahmen:“

CheckBox „Platesolving“

CheckBox „BGE“

CheckBox „Crop“

CheckBox „GraXpert“

SpinBox „Glättung“

SpinBox „Verlauf“

SpinBox „Filter für die besten Bilder in % nach Stern-Schärfe“

SpinBox „Filter für die besten Bilder in % nach Stern-Rundheit“

Combobox „Skalieren durch:“

SpinBox „Faktor:“

SpinBox „Pix-Fraction:“

Button „Auf Standard zurücksetzen“

Button „OK, kalibrieren und stacken“

Button „EasyStack beenden“

ListBox „Tiles/Mosaik-Kacheln“

Button „aktualisieren“

Button „alles wählen“

Button „alles abwählen“

Button „Mosaik bilden“

Fehler?

Installation

Versions-Historie

EasyStack ersetzt folgende, aktuellen Skripte (Stand Januar 2026)

 

Wie funktioniert EasyStack?

Für das Kalibrieren und Stacken muss eine sog.  angelegt werden. Das macht EasyStack auf Knopfdruck automatisch. Es können auch mehrere Sessions (z.B. für jede Aufnahmenacht eine eigene) erzeugt werden.

Jede Session braucht die eigentlichen Fotos (Lights) und evtl. Biases, Darks und Flats zum Kalibrieren der Bilder. Um EasyStack die Ablageorte dieser Dateien mitzuteilen, wird eine entsprechende Schaltfläche angeklickt und über den nun erscheinenden Datei-Explorer das entsprechende Verzeichnis gesucht und geöffnet.

Um Farb- (OSC-) und Mono-Aufnahmen, also Lights zu stacken, muss natürlich ein Verzeichnis gewählt werden, in dem sich die Lights befinden.  Kalibrier-Frames (Biases, Darks und Flats) müssen nicht zwangsläufig vorhanden sein. Sollen diese aber verwendet werden, so müssen die entsprechenden Verzeichnisse, in denen sie sich befinden, ebenfalls auf die oben beschriebene Weise angewählt werden. 

Befinden sich in den für die Kalibrierung gewählten Verzeichnissen ein oder mehrere Master-Files, so werden diese automatisch verwendet. EasyStack legt dazu automatisch ein Verzeichnis „masters“ an, kopiert die entsprechende Master-Datei dort hinein und benennt sie ggfls. in z.B. „bias_stacked“ um.

Woran erkennt EasyStack, dass es sich um ein Master-File handelt? EasyStack identifiziert eine Datei als Master, wenn im Dateinamen die Zeichenfolge „bias“, „dark“ oder „flat“ enthalten ist und zusätzlich „master“ oder „stacked“ (Groß- und Kleinschreibung werden ignoriert). Außerdem muss es ein Fits-File sein (Endung „.fit“ oder „.fits“ oder „.fts“). Inzwischen ist man mehr und mehr dazu übergegangen, statt reiner Biases mit kürzester Verschlusszeit für das Kalibrieren der Flats sog. Flatdarks/Darkflats zu erstellen, also Dunkelbilder mit der gleichen Verschlusszeit wie die Flats. Diese werden wie reine Biases behandelt und müssen als Master neben „master“ auch die Buchstabenfolge „bias“ im Dateinamen besitzen.

Werden mehrere entsprechende Dateien als Master identifiziert (z.B. vier Dateien mit den Namen „bias_master.fit“, „bias_stacked.fit“, „bias_stacked.fts“ und  „biasmaster.fit“), so wird die (zufällig) erste gefundene Datei als Master verwendet. Deshalb ist darauf zu achten, dass nur ein Master je Kategorie (Bias, Dark, Flat) in Verzeichnissen vorhanden ist. Auch dürfen sich Master-Dateien nicht mit (ihren) ungestackten Subframes in einem Verzeichnis befinden. Mit anderen Worten: Master müssen immer ein eigenes Verzeichnis besitzen. Sehr wohl aber dürfen sich Bias-, Dark- und Flat-Master ein Verzeichnis teilen.  

Die in den Siril-Einstellungen evtl. eingetragenen Speicherorte für die Master-Files werden von EasyStack ignoriert.

Die gewählten Optionen im EasyStack-Fenster gelten für alle Aufnahmenächte (Sessions)!

Soweit möglich, prüft EasyStack vor dem Kalibrieren und Stacken die gewählten Optionen und die gewählten Verzeichnisse. Ungereimtheiten werden mit einer Fehlermeldung quittiert und können dann entsprechend korrigiert werden.  So macht es z.B. keinen Sinn, für Sternspuren mehrere Aufnahmenächte (Sessions) zu verwenden, oder kein Lights-Verzeichnis zum Stacken anzugeben.

EasyStack nutzt für das Preprocessing die Standard-Präfixe und den Stacking-Standardnamen „$seqname$stacked“ (Siril-Einstellungen – Vorverarbeitung). Dies darf nicht geändert werden!

Die Ergebnisse der Verarbeitung (also die fertig gestackten Lights) legt EasyStack im Verzeichnis „results“ des Arbeitsverzeichnisses ab. Erstellte Master-Dateien werden im jeweiligen „master“-Verzeichnis ( Arbeits-, „N“-Verzeichnis) abgelegt. Alle Verzeichnisse werden automatisch erstellt. Erzeugte Mosaik-Kacheln (Tiles) werden im Verzeichnis „tiles“ abgelegt.

Die Dateinamen der Stacking-Ergebnisse beginnen mit „result_“, gefolgt von der Integrationszeit in Sekunden, der Anzahl der verwendeten Subframes und Datum/Zeit der Dateierstellung. Erzeugte Mosaik-Kacheln (Tiles) haben vor dem „result_…“ das Präfix „T“ mit nachfolgender Tiles-Nummerierung. Der Dateiname von fertiggestellten Mosaiken beginnt mit „mosaic_“ statt mit „result_“. Ist die Option „Crop“ (Autocrop) zum Abschneiden schwarzer Ränder gewählt worden, wird außerdem eine Datei erzeugt, die „crp_“ als Dateinamensbeginn hat. Ist das Glätten mit GraXpert gewählt worden, wird eine Datei erzeugt, die (zusätzlich) „grx_“ als Dateinamensbeginn hat. Am Ende eines EasyStack-Laufes können also bis zu 3 unterschiedliche Ergebnis-Dateien vorhanden sein:

  1. „result_“ bzw. „mosaic_“
  2. „crp_result_“ oder „grx_result_“ bzw. „crp_mosaic_“ oder „grx_mosaic_“ 
  3. „grx_crp_result_“ bzw. „grx_crp_mosaic_“.

Ab der Version 1.2.1 können Mosaike gestackt und zusammengesetzt werden. Dazu wurde die Sessions-Liste um die Spalte „Tiles“ (Kacheln) erweitert. Sessions mit gleicher Nummer unter „Tiles“ werden gemeinsam gestackt und das Ergebnis im „result“-Verzeichnis der Kachel (T..) gespeichert.

Die Inhalte aller Kachel-Results werden schließlich in das Verzeichnis „tiles“ des Arbeitsverzeichnisses kopiert und in der Liste der Tiles zur Auswahl für die Mosaik-Zusammensetzung angeboten. Selbstverständlich können auch Kacheln (Tiles) aus anderen Stacking-Läufen für das Zusammensetzen (Stitching) des Mosaiks dort (manuell) hineinkopiert werden. Auf eventuell mögliche Namenskonflikte mit den automatisch durch EasyStack erzeugten Tiles ist zu achten. Vorzugsweise sollten sie nicht mit dem Buchstaben „T“ und nachfolgender Nummerierung beginnen.

Solange die Option „Platesolving“ nicht abgewählt wurde, wird versucht, die Bilder astrometrisch zu lösen (zu platesolven siehe: Plate Solving – Genialer Astrofotografie-Helfer). D.h., den Frames genaue Informationen darüber mitzugeben, was im Bild zu sehen ist bzw. um welche genaue Himmels-Region es sich handelt. Bilder können u.U. nicht astrometrisch gelöst werden. Z.B. weil die notwendigen Sternenkataloge nicht installiert bzw. erreichbar sind, oder weil eine Background-Extraction notwendig ist, um die Bildqualität zu erhöhen.

Die durch EasyStack erzeugten Verzeichnisse werden durch EasyStack nach der Verarbeitung und auch nach einem Wechsel des Arbeitsverzeichnisses nicht automatisch gelöscht. Damit kann der Anwender im Falle von Irritationen noch einmal überprüfen, welche Dateien verwendet wurden. Insbesondere das Verzeichnis „tiles“, in dem Mosaikkacheln aus dem aktuellen Lauf oder/und Kacheln aus anderen Läufen/Quellen abgelegt werden, sollte nicht einfach gelöscht werden. Die im Verzeichnis „masters“ abgelegten Dateien können für Master-Bibliotheken weiterverwendet werden. 

Allerdings wird vor der Verarbeitung geprüft, ob sich alte Daten in den Verzeichnissen „biases“, „darks“, „flats“ und „lights“ befinden (sofern diese nicht als Datenquelle in einer EasyStack-Session angegeben wurden) und diese nach erfolgter Anwender-Bestätigung gelöscht.

Durch Klick auf die Schaltfläche „leeren“ kann der Anwender die Löschung der Daten im aktuellen Arbeitsverzeichnis veranlassen. Näheres siehe unter „leeren“.

Um Speicherplatz und Kopierzeit zu sparen, versucht EasyStack symbolische Links (Symlinks) zu erstellen, statt die Dateien zu kopieren. Denn nach wie vor erwartet Siril die zu verarbeitenden Dateien in den Verzeichnissen „biases“, „darks“, „flats“ und „lights“. Aber darum braucht der  EasyStack-Anwender sich nicht mehr zu kümmern.

Können keine Symlinks erstellt werden, so kommt EasyStack nicht umhin, echte Kopien der Dateien anzufertigen. Von Master-Dateien werden stets echte Kopien für das „masters“-Verzeichnis angefertigt.

Damit die Symlinks unter Windows funktionieren (was ich sehr empfehle!), muss der sog. Entwicklermodus eingeschaltet werden. Wie das geht, habe ich hier „SIRIL 1.4 – Installation und Überblick“ beschrieben. 

Gerade für das Erstellen von Mosaiken ist es von großem Vorteil, GraXpert-AI installiert und den Pfad der GraXpert.exe in den Siril-Einstellungen bekanntgegeben zu haben. Ebenfalls sollten die Sternenkataloge lokal verfügbar sein. Näheres zur Installation siehe:  „SIRIL 1.4 – Installation und Überblick

Siril hat ein Limit von 2048 Lightframes pro Stack. Ich habe das Limit in EasyStack auf 2024 Lightframes begrenzt. D.h., eine einzelne Session darf nicht aus mehr als 2040 Subframes bestehen. Da im Falle von Multi-Sessions die Subframes aller Sessions/Nächte nach dem Kalibrieren gemeinsam registriert und gestackt werden, darf deren Subframe-Summe ebenfalls die Grenze von 2040 nicht überschreiten. Da bei Mosaik-Kacheln (Tiles) lediglich die bereits fertig gestackten Kacheln zu einem Mosaik zusammengefügt (gestackt) werden, besteht für jede Kachel die 2040-Grenze. Vier Mosaik-Kacheln können also theoretisch aus bis zu 8.160 Subframes bestehen.

Die Wahlmöglichkeiten von EasyStack werden nachfolgend erklärt:

EasyStack 1.2
EasyStack1.2

 

Button „eifelpanorama-EasyStack – Hier klicken für mehr Informationen“

Beim Klick auf diesen Button wird genau die vorliegende Website aufgerufen.

 

Arbeitsverzeichnis wählen

EasyStack übernimmt das in Siril eingestellte Arbeitsverzeichnis. Über die Schaltfläche „Arbeitsverzeichnis wählen“ kann das Arbeits-Verzeichnis geändert werden. Die Änderung wird mit dem in Siril eingestellten Arbeitsverzeichnis synchronisiert.

Enthält der Name des gewählten Arbeitsverzeichnisses Leerzeichen, so wird ein Warnhinweis aufgeblendet. Der Grund ist, dass es insbesondere bei der Verwendung der Option „GraXpert“ dazu führen kann, dass GraXpert innerhalb von EasyStack nicht ordnungsgemäß ausgeführt werden kann.

Es sollte immer ein Arbeitsverzeichnis gewählt werden, in welchem keine anderen Dateien/Verzeichnisse existieren, als die von EasyStack erzeugten Verzeichnisse „lights“, „flats“, „darks“, „biases“, „masters“, „process“ und „results“, sowie die von EasyStack zusätzlich erzeugten Verzeichnisse „tiles“,  „tilestemp“, „N…“ und „T…“, . Es ist keine gute Idee, als Arbeitsverzeichnis ein Verzeichnis zu wählen, in dem sich die Originaldaten befinden.

Es wird dringend davor gewarnt, ein Arbeitsverzeichnis zu wählen, welches Originaldaten enthält! Von den Originaldaten sollte immer eine Sicherungskopie existieren!

Wird die Verarbeitung aus irgendeinem Grund abgebrochen, so kann das Arbeitsverzeichnis z.B. auf das „process“-Verzeichnis zeigen. Ein neuer Lauf würde, wenn das aktuelle Arbeitsverzeichnis nicht geändert wird, alle Unterverzeichnisse und Daten im alten „process“-Verzeichnis anlegen. Eine weitere Stolperfalle: Wird Siril beendet und das aktuelle Arbeitsverzeichnis gelöscht, findet Siril dies beim Neustart nicht und verwendet (zumindest unter Windows) das Bilder-/Picture-Verzeichnis.

 

leeren

Beim Klicken auf diese Schaltfläche werden im Arbeitsverzeichnis folgende Verzeichnisse und deren Inhalt gelöscht: „lights“, „flats“, „darks“, „biases“ und „masters“, sowie die von EasyStack erzeugten Verzeichnisse   „tilestemp“, „N…“ und „T…“. Nicht gelöscht werden im Arbeitsverzeichnis(!) die Verzeichnisse  „results“ und „tiles“. In den Verzeichnissen „N…“ und „T…“ wird  allerdings auch das jeweilige Verzeichnis „results“ gelöscht. Die Löschungen sind endgültig, können also nicht über den (Windows-)Papierkorb rückgängig gemacht werden.

 

Button „Neue Session anlegen“

Beim Klicken auf diese Schaltfläche wird eine neue, leere Zeile im Listenfeld erzeugt. Jede Zeile besteht aus den Feldern (Spalten) „Tiles“, „Lights“, „Flats“, „Darks“ und „Biases“. Nur das Feld „Tiles“ ist editierbar. Beim Klick auf die kleine Schaltfläche links neben jedem der nicht editierbaren Felder, wird der Datei-Explorer aufgerufen, über den dann das Verzeichnis gewählt wird, welches die entsprechenden Bilder enthält. Für „Flats“, „Darks“ und „Biases“ kann auch jeweils ein Verzeichnis angegeben werden, welches das entsprechende Master-File beinhaltet. Master müssen im Dateinamen immer sowohl die Buchstabenfolge „master“, als auch die Buchstabenfolge „bias“ bzw. „dark“ bzw. „flat“ besitzen. Flatdarks/Darkflats gelten als Biases und müssen als Master entsprechend benannt werden.

Das Feld „Tiles“ kann mit einer (beliebigen) Zahl zwischen 0 und 99 belegt werden. Aus allen Sessions mit der gleichen Nummerierung wird eine Mosaik-Kachel gebildet, die im Verzeichnis „tiles“ des Arbeitsverzeichnisses abgelegt wird. Der Dateiname dieser Kachel fängt mit „T“ und der gewählten Kachel-Nummer an. Ein Mix von Tiles gleich „0“ und Tiles größer „0“ (also ein Mix von nicht-Kacheln und Kacheln) ist nicht erlaubt. Ein beliebiger Mix von Tiles größer 0 ist gültig.

Falls eine Spalte einmal nicht zu sehen ist, bitte den horizontalen Scrollbalken kurz hin- und herbewegen.

Die Feldinhalte können geändert (mit anderen Verzeichnissen belegt), aber nicht geleert werden. Allerdings besteht die Möglichkeit, ganze Zeilen zu löschen (Zeile markieren und auf den Button „Ausgewählte Sessions löschen“ klicken) und ggfls. neu aufzubauen.

Während der erwähnten Prüfung werden leere Session-Zeilen gelöscht.

EasyStack legt nach Prüfung im Arbeitsverzeichnis stets die evtl. fehlenden Verzeichnisse „biases“, „darks“, „flats“, „lights“, „masters“, „process“, „tiles“ und „results“ usw. an.

Für Sessions, die in der Spalte „Tiles“ eine Nummer > 0 haben, wird im Arbeitsverzeichnis ein Unterverzeichnis „T“ + Nummer angelegt.  

Ist mehr als eine Session mit gleicher „Tiles“-Nummerierung vorhanden, wird außerdem im Arbeits- bzw. „Tiles“-Verzeichnis (Tx) für jede Session das Unterverzeichnis „N“ mit der Zeilennummer der Sessions-Liste („N1“, „N2“, „N3“ usw.) angelegt. Diese Sessions-Verzeichnisse enthalten ebenfalls die Verzeichnisse „biases“, „darks“, „flats“, „lights“, „masters“, „process“, „lights“ und „results“.

Die Kalibrierung der Bilder der einzelnen Sessions erfolgt innerhalb der Nx-Verzeichnisse, das Stacken jedoch im lights-/process-/results-Verzeichnis des übergeordneten Verzeichnisses (Arbeitsverzeichnis bzw. „Tx“-Verzeichnis) .

Die Ergebnisse des Stackings werden aus den „results“-Verzeichnissen der „Tx“-Verzeichnisse und den „masters“-Verzeichnissen der „Tx“- und „Nx“-Verzeichnisse in das „results“- bzw. „masters“-Verzeichnis des Arbeitsverzeichnisses kopiert.

Tipp: Die Spalte „Tiles“ kann nicht nur zur Erzeugung von Mosaik-Kacheln genutzt werden. Vergibt man beim Preprocessing von Aufnahmen einer Monokamera beispielsweise die „1“ für die Aufnahmen mit Rotfilter, die „2“ für die Grünfilter-Aufnahmen und die „3“ für den Blaufilter, die „4“ für den L-Filter, die „5“ für den Hα-Filter usw., können alle Aufnahmen eines Objekts in einem Arbeitsgang gestackt werden. Allerdings sind hier auch Grenzen durch die eventuell extrem lange Verarbeitungszeit gesetzt.

Es sollte beachtet werden, dass die zu verarbeitenden Datenmengen durch viele Aufnahmenächte, insbesondere in Verbindung mit Mosaikkacheln sehr groß werden können und damit viel Bearbeitungszeit und Systemressourcen benötigen. Falls es diesbezüglich zu Problemen kommen sollte, können die Tiles/Mosaikkacheln getrennt voneinander (erst T1, dann T2 usw.)  preprocessiert und in das „tiles“-Verzeichnis kopiert werden, bevor sie als Mosaik zusammengesetzt werden.

Die gewählten Optionen des EasyStack-Fensters gelten für alle Aufnahmenächte.

Ist die Option „Sternspuren“ gewählt worden, darf nur eine einzige Session existieren. Andernfalls erfolgt eine Fehlermeldung.

EasyStack - Beispiel-Sessions für das Stacking ohne Erzeugung von Mosaik-Kacheln. Ha-/OIII-Splitting und Drizzlen gewählt
EasyStack – Beispiel-Sessions für das Stacking ohne Erzeugung von Mosaik-Kacheln (0 in Spalte „Tiles“), Hα-/OIII-Splitting und Drizzlen, sowie die schärfsten 95%  und die rundesten 90% wurden gewählt.

 

EasyStack 1.2 - Beispiel-Sessions
EasyStack 1.2 – Beispiel-Sessions mit Tiles-Nummerierung zur Erzeugung von Mosaik-Kacheln

 

Button „Ausgewählte Sessions löschen“

Einzelne oder mehrere Zeilen (Sessions) können durch Klick bzw. Strg-Klick auf die Zeilen-Nummer markiert werden. Beim Klicken auf diese Schaltfläche „Ausgewählte Sessions löschen“ werden die markierten Zeilen gelöscht. Vorher erfolgt allerdings noch eine Sicherheitsabfrage, die bestätigt werden muss.

 

Button „Alle Sessions löschen“

Hier kann die gesamte Sessions-Liste gelöscht werden, ohne die Zeilen vorher zu markieren. Auch hier erfolgt vorher eine zu bestätigende Sicherheitsabfrage.

 

Checkbox „Nur Ergebnisse behalten“

Falls diese Checkbox angehakt ist, werden alle nicht mehr benötigten Dateien im aktuellen EasyStack-Lauf sofort und ohne Nachfrage gelöscht. Dies spart u.U. enorm viel Speicherkapazität auf der Festplatte/SSD.  Nicht gelöscht werden natürlich die Ergebnisse des Stackings. Also das, was in den Verzeichnissen „results“, „masters“  und „tiles“ des Arbeitsverzeichnisses abgelegt wird.

Master-Dateien aus den „Nx“- und „Tx“-Verzeichnissen werden mit dem Präfix „M_Nx_“ bzw. „M_Tx_“ bzw. „M_Tx_M_Nx_“ in das „masters“-Verzeichnis des Arbeitsverzeichnisses kopiert. „x“ steht hier für die Session-/Nächte-Nr bzw. Mosaik-Kachel-Nr.

Die Stacking-Ergebnisse der „Tx“-Verzeichnisse (die gestackten Mosaik-Kacheln) werden in das „tiles“-Verzeichnis des Arbeitsverzeichnisses kopiert.

Schlussendlich werden auch die Verzeichnisse „Tx“ und „Nx“ gelöscht.

Es wird dringend davor gewarnt, Originaldaten im Arbeitsverzeichnis zu verwenden, bzw. ein Arbeitsverzeichnis zu wählen, welches Originaldaten enthält! 

 

CheckBox „16/32“

Bei der Auswahl dieser Option werden die Fits-Dateien bis zum Stacking im 16-Bit-Format verwendet. Das Stacking selber erfolgt stets im 32Bit-Format. Dies spart Speicherplatz und Verarbeitungszeit. Falls aus irgendwelchen Gründen die Verarbeitung abgebrochen wird, kann es sein, dass die Siril-Einstellung für das Standard-Fits-Format nicht mehr 32Bit, sondern 16Bit oder umgekehrt ist.

 

Checkbox „Sternspuren (Startrails)“

Bei der Wahl dieser Option wird aus den Lights ein Sternspuren-Bild erzeugt. Es erfolgt keine Registrierung, keine Background-Extraktion, kein Beschneiden schwatzer Ränder, kein Glätten mit GraXpert  und auch Drizzlen und Multi-Sessions sind nicht möglich. Die Sternspuren-Erzeugung steht außerdem nur für Bilder von Farbkameras zur Verfügung.

Das fertig gestackte Sternspuren-Bild liegt im Fits-Format vor und muss mit den Siril-eigenen Bordmitteln anschließend entwickelt werden. Wer seine Sternspuren beispielsweise mit einer handelsüblichen DSLR /DSLM aufgenommen hat, ist möglicherweise besser bedient, diese mit Photoshop oder dem kostenlosen StarStaX zu stacken. Siehe auch hier: Sternspuren-Zeitraffer erstellen – eifelpanorama

 

ComboBox „Preprozessing für Aufnahmen einer“

„Farbkamera (OSC)“: Bei Aufnahmen einer Farbkamera sind alle anderen Optionen von EasyStack möglich.

„Monokamera“: Bei der Verwendung von Aufnahmen einer Monokamera werden die Optionen „Sternspuren (Startrails)“ und „Split Duo-Narrowband-Aufnahmen in“  nicht zur Verfügung gestellt.

„nur Kalibrierungs-Master erstellen“: Bei dieser Option werden lediglich Biases, Darks und Flats zu Mastern verarbeitet. Die Ergebnisse (Master) werden im Verzeichnis „masters“ des Arbeitsverzeichnisses, bzw. (bei Multi-Session) im „masters“-Verzeichnis der jeweiligen Aufnahmenacht/Session abgelegt. Sie tragen stets die Dateinamen „bias_stacked“, „dark_stacked“ und „pp_flat_stacked“. Ist in irgendeiner Sessions-Zeile ein Eintrag im Feld „lights“ vorhanden, erfolgt ein Fehler-Hinweis.

 

ComboBox „Kalibrierung der Lightframes:“

Die Einträge der ComboBox regeln die Vorgehensweise im Falle von fehlenden Darkframes. Sind Darkframes vorhanden, werden diese in jedem Fall für die Kalibrierung verwendet, gleichgültig, welche Option gewählt wurde.

Darks-Verwendung erzwingen“: Dies ist der Normalfall, es wird immer mit Darks bzw. einem Master-Dark kalibriert.  Fehlen diese, werden die Lights der aktuellen Aufnahmenacht nicht kalibriert und gestackt. Es erfolgt eine Fehlermeldung.

Biases verwenden, wenn keine Darks vorhanden“: Fehlen (Master-)Darks, wird mit den Bias-Frames bzw. dem Bias-Master statt der Darks kalibriert. Fehlen die Biases und ist auch kein Bias-Master identifiziert worden, erfolgt eine Fehlermeldung.

ohne Darks und ohne Biases, falls Darks nicht vorhanden“: Es erfolgt beim Fehlen von Darkframes/Dark-Master eine Kalibrierung ohne Darks und Biases. Falls ein Master-Flat oder Flats und Biases vorhanden sind, wird auf alle Fälle (auch) mit dem Master-Flat kalibriert. Abgesehen von fehlenden Kalibrierungs-Dateien, kann diese Option für bereits kalibrierte, noch nicht debayerte Daten verwendet werden. Dies ist z.B. für solche PixInsight-Nutzer interessant, welche die mit PixInsight kalibrierten (noch nicht debayerten) Duo-Narrowband-Dateien mit Siril in Hα-OIII bzw. SII-OIII splitten möchten.

Fehlt das Master-Flat oder kann es nicht erstellt werden, wird eine Warnung ausgegeben und die Lights der aktuellen Aufnahmenacht werden ohne Flats kalibriert.

Kalibrierungs-Master werden automatisch erstellt, sofern die entsprechende Verzeichnisse bias/darks/flats ordnungsgemäß gefüllt sind. Vorhandene Master im „masters“-Verzeichnis werden dabei überschrieben.

Jede Session kann auf die selben Darks/Biases/Flats zeigen. Liegen für einige Sessions passende Darks vor, für andere nicht, so ist bei diesem Mix die Option „Biases verwenden, wenn keine Darks vorhanden“ bzw. „ohne Darks und ohne Biases, falls Darks nicht vorhanden“ zu verwenden.

keine Kalibrierung, kein Debayern, nur Stacken“: Es wird weder kalibriert, noch debayert. Dies macht Sinn, wenn die Aufnahmen bereits kalibriert und debayert wurden, bzw. in einem bereits debayerten Format (JPEG) ohne Kalibrierungs-Dateien vorliegen.

Vor dem Stacken erfolgt selbstverständlich immer eine Registrierung der Lightframes!

 

ComboBox „Split Duo-Narrowband-Aufnahmen:“

ohne Splitting“: Es wird kein Splitting durchgeführt.

Hα-OIII“ und „SII_OIII“: Diese beiden Optionen sind nur für Farbaufnahmen verfügbar (aber nicht für Sternspuren). Bei Verwendung von Duo-Narrowband-Filtern in Farbkameras (OSC) können die Bilder auf Wunsch in den roten Hα- bzw. SII-Anteil und den blaugrünen OIII-Anteil gesplittet werden. Da das  rote Hα- bzw. SII-Bild nach der Splittung nur halb so groß wie das blaugrüne OIII-Bild ist, wird das Hα-/ SII-Bild automatisch auf die Größe des OIII-Bildes hochskaliert bzw. bei „Skalieren durch Drizzlen“ hochgedrizzled.

 

CheckBox „Platesolving:“

Bei der Auswahl dieser Option wird versucht, das Platesolving (die astrometrische Lösung) auf das Ergebnis anzuwenden.  
Andernfalls wird kein Platesolving durchgeführt. Bei der Zusammensetzung von Mosaiken wird stets versucht, eine astrometrische Lösung zu erreichen. Gleichgültig, ob die Platesolving-Option gewählt wurde oder nicht.

Hinweis: Bei der Speicherung der Lösung im gestackten/zusammengesetzten Fits-Bild gibt es zwischen den Programmen offensichtlich Unterschiede. Die astrometrische Lösung durch PixInsight wird in Siril (Stand April 2026) nicht immer erkannt, so dass für die automatische Beschriftung in Siril das Platesolving erneut durchgeführt werden muss. Umgekehrt wird ein  mit Siril gestacktes/zusammengesetztes und astrometriertes Bild zwar in PixInsight als gelöst erkannt, aber die Beschriftung mit dem PixInsight-Script „AnnotateImage“ ist möglicherweise nicht exakt, so dass auch in PixInsight ein erneutes Platesolving erfolgen sollte.

 

CheckBox „BGE“

Bei der Auswahl dieser Option wird die Siril-Background-Extraction vor der Registrierung durchgeführt. Der hier verwendete Siril-Befehl „subsky“ bzw. seqsubsky wird unter Verwendung des Polynomfunktionsmodells des Grades (degree) 1 ausgeführt: „seqsubsky sequenz 1“. Andere Optionen werden derzeit von EasyStack für die Hintergrund-Extraktion nicht unterstützt.

Kann die Background-Extraction mit den aktuellen Bildern (oder einem Teil der Bilder) nicht durchgeführt werden, werden Fehlermeldungen generiert und die übrige Verarbeitung je nach Schwere abgebrochen oder fortgeführt. Der Erfolg der Background-Extraction hängt von der Qualität der Bilder und der Verwendung der passenden Darks und Flats ab. 

 

CheckBox „Crop“

Bei der Auswahl dieser Option werden schwarze Ränder in den Stacking-Ergebnissen bzw. dem Mosaik-Ergebnis entfernt. Dies ist oft nötig, um beim Glätten mit GraXpert unschöne Artefakte zu verhindern. 

Das Croppen wird nicht durchgeführt, wenn es sich um Ergebnisse des Duo-Narrowband-Splittings, oder des Startrail-Stackings handelt.

Ist die Checkbox  während des Stackens angekreuzt, werden nur „normale“ Stacking-Ergebnisse, aber nicht die Mosaik-Kacheln beschnitten. Ist die Checkbox bei der Mosaik-Zusammensetzung aktiv, werden die Mosaik-Kacheln und das Mosaik-Ergebnis beschnitten.

Wird durch den Algorithmus zu wenig/zu viel abgeschnitten, so sollte das jeweilige Ergebnis manuell in Siril geladen, beschnitten und ggfls. mit GraXpert geglättet werden. So bearbeitete Mosaik-Kacheln können anschließend im Verzeichnis „tiles“ des Arbeitsverzeichnisses abgelegt und mit EasyStack zusammengefügt werden.

EasyStack - Mosaik-Ergebnis mit unregelmäßigen schwarzen Rändern (ohne Crop)
EasyStack – Mosaik-Ergebnis mit unregelmäßigen schwarzen Rändern (ohne Crop)

 

EasyStack - Artefakte durch die unregelmäßigen schwarzen Ränder nach der GraXpert-Glättung
EasyStack – Artefakte durch die unregelmäßigen schwarzen Ränder nach der GraXpert-Glättung
EasyStack - Mosaik ohne schwarze Ränder (Crop-Option angehakt)
EasyStack – Mosaik ohne schwarze Ränder (Crop-Option angehakt)

 

CheckBox „GraXpert“

Ist diese Option angekreuzt, werden die Stacking-Ergebnisse (bzw. die Mosaik-Kacheln, die  „Tiles“ vor der Zusammensetzung) mit GraXpert-AI geglättet. Voraussetzung hierfür ist, dass GraXpert ordnungsgemäß installiert ist und der Pfad zur GraXpert.exe in den Siril-Einstellungen eingetragen wurde. Näheres zur Installation siehe: „SIRIL 1.4 – Installation und Überblick“. 

Das Glätten mit GraXpert wird nicht durchgeführt, wenn es sich um Ergebnisse des Duo-Narrowband-Splittings, oder des Startrail-Stackings handelt.

Ist die Checkbox  während des Stackens angekreuzt, werden nur „normale“ Stacking-Ergebnisse, aber nicht die Mosaik-Kacheln geglättet. Ist die Checkbox bei der Mosaik-Zusammensetzung aktiv, werden die Mosaik-Kacheln und das Mosaik-Ergebnis geglättet.

EasyStack - Mosaik mit Crop und nach GraXpert-Glättung
EasyStack – Mosaik mit Crop und nach GraXpert-Glättung

 

SpinBox „Glättung“

Hier kann der Glättungsfaktor (Smoothing) für die Hintergrund-Glättung mittels GraXpert gewählt werden.

 

SpinBox „Verlauf“

Hiermit können „weichere“ Übergänge an den Rändern/Nahtstellen der Mosaik-Kacheln erreicht werden. Diese Option wird nur bei der Zusammensetzung von Mosaikkacheln (beim Mosaik-Stacking) angewendet.

 

SpinBox „Filter für die besten Bilder in % nach Stern-Schärfe“

Für das Stacking wird vom Gesamtstapel nur der gewählte prozentuale Anteil mit den schärfsten Sternen verwendet, wobei EasyStack den gewichteten FWHM-Wert, also wFWHM, verwendet. 100% bedeutet, dass alle Bilder verwendet werden, 95% bedeutet z.B., dass nur 95% der Bilder Verwendung finden (und zwar die schärfsten) und die unschärferen 5% aussortiert werden. Mögliche Auswirkungen bei der Kombination mit dem Sternrundheit-Filter siehe dort.

Diese Option wird beim Stacken registrierter Bilder angewendet, aber nicht bei der Zusammensetzung von Mosaikkacheln (Mosaik-Stacking).

 

SpinBox „Filter für die besten Bilder in % nach Stern-Rundheit“

Für das Stacking wird vom Gesamtstapel nur der gewählte prozentuale Anteil mit den rundesten Sternen verwendet. 100% bedeutet, dass alle Bilder verwendet werden, 95% bedeutet, dass nur 95% der Bilder Verwendung finden (und zwar die mit den rundesten Sternen) und die unrunderen 5% aussortiert werden. Ist sowohl die Sternschärfe, als auch die Sternrundheit auf weniger als 100% (z.B. 90% und 80%) eingestellt, so wird (je nach Schnittmenge der beiden Optionen) der Ausschuss zwischen dem höheren Ausschusswert (in unserem Fall 20%) und dem hinzuaddierten geringeren Wert (in unserem Fall 20% + 10% = 30% liegen). Sind beide Werte gleich (z.B. beide 80%), wird der geringstmögliche Ausschuss  in unserem Beispiel bei 20% und der höchstmögliche beim doppelten Wert (40% in unserem Beispiel) liegen.

Diese Option wird beim Stacken registrierter Bilder angewendet, aber nicht bei der Zusammensetzung von Mosaikkacheln (Mosaik-Stacking).

 

ComboBox „Skalieren durch:“

Interpolation“: Die Skalierung erfolgt durch Interpolation.
Drizzlen“: Die Skalierung erfolgt durch Drizzlen.
Der Skalierungsfaktor (per Interpolation oder per Drizzlen) wird durch die Wahl in der SpinBox „Faktor“ bestimmt. Ein Faktor > 1 vergrößert, ein Faktor < 1 verkleinert das Bild.

Drizzlen funktioniert optimal mit geditherten Aufnahmen. Also mit Bildern, die von Bild zu Bild (oder zu jedem 2. oder 3. Bild) einen Versatz von einigen Pixeln haben. Drizzlen kann die Bildqualität signifikant steigern.

Insbesondere (geditherte) OSC-/Farbaufnahmen sollten stets gedrizzled werden (z.B. mit dem Drizzle-Faktor 1 und Pix-Fraction/Drop-Shrink 1 oder 0,9).

Der Drizzle-Faktor 2 verdoppelt die Größe/Auflösung des Bildes. Allerdings auf Kosten des Bildrauschens. Um diesen Nachteil auszugleichen, sollten dem Drizzle-Prozess möglichst viele Aufnahmen zur Verfügung stehen. Evtl. sollte bei Bildvergrößerungen (Drizzle-Faktor > 1) mit dem Parameter „Pix-Fraction/Drop-Shrink“ experimentiert werden.

Beim Splitting von Duo-Narrowband-Aufnahmen bewirkt „Skalieren durch Interpolation“, dass der extrahierte Rotkanal (Hα/SII) auf die Größe des extrahierten blaugrün-Kanals (OIII) hochskaliert statt hochgedrizzled wird. Ist die Option „Skalieren durch Drizzlen“ gewählt worden, wird der Rotkanal nicht hochskaliert, sondern hochgedrizzled.

Beim Zusammensetzen von Mosaikkacheln (Mosaik-Stacking) wird die Option „Drizzlen“ ignoriert und stattdessen die Interpolation verwendet.

 

SpinBox „Faktor:“

Hier wird der Vergrößerungs-/Verkleinerungs-Faktor für die Skalierung gewählt. 1 = keine Skalierung, < 1 = Verkleinerung, > 1 = Vergrößerung. 

 

SpinBox „Pix-Fraction:“

Für den Drizzle-Faktor 1 wird die Einstellung 1 bzw. 0,9 empfohlen. Für größere Drizzle-Faktoren können hier kleinere Werte evtl. von Vorteil sein. Dies sollte für die aktuell verwendeten Aufnahmen getestet werden.

 

Button „Auf Standard zurücksetzen“

Setzt alle Controls wieder auf die Standardwerte zurück. Da ist hilfreich, wenn in Einzelfällen nicht alle Controls nach dem Stacking wieder freigegeben werden. Die vom Anwender erzeugten Sessions und die Tiles-Liste zur Erzeugung von Mosaiken bleiben erhalten.

 

Button „OK, kalibrieren und stacken“

Beim Klicken auf diese Schaltfläche führt EasyStack zuerst eine Prüfung durch, legt fehlende Verzeichnisse an, löscht auf Nachfrage alte Daten und gibt Fehlermeldungen aus. Werden bei der Prüfung keine Fehler festgestellt, wird die Verarbeitung mit den gewählten Parametern durchgeführt.
Nach einem (fehlerfreien) Durchlauf wird EasyStack seit der Version 1.1.7 nicht mehr automatisch beendet. Dadurch können Läufe wiederholt werden, ohne alle Daten neu angeben zu müssen. Durch Klick auf den Button „Auf Standard zurücksetzen“ werden die Optionsfelder nach der Rücksetzung wieder freigegeben. Zudem kann nun auch die Mosaik-Zusammensetzung mit verschiedenen Optionen getestet werden.

 

Button „EasyStack beenden“

Beendet EasyStack.

 

ListBox „Tiles/Mosaik-Kacheln“

In der Listbox werden alle verfügbaren Mosaik-Kacheln (Tiles) aufgelistet und können durch das Setzen eines Häkchens in der zugehörigen Checkbox für die Zusammensetzung eines Mosaiks ausgewählt werden. Als verfügbare Mosaik-Kacheln werden alle Dateien angesehen, die sich im Verzeichnis „tiles“ des gewählten Arbeitsverzeichnisses befinden. Unabhängig davon, ob sie gerade mit EasyStack erstellt wurden oder nicht. Damit sind nachträgliche Mosaik-Erweiterungen möglich. Vorausgesetz, die Formate stimmen überein bzw. alle Bilder erfüllen die Voraussetzungen, um als Mosaik zusammengefügt werden zu können.

EasyStack 1.2 nach Erzeugung der Mosaik-Kacheln
EasyStack 1.2 nach Erzeugung der Mosaik-Kacheln

 

EasyStack 1.2 Mosaik-Kacheln für die Zusammensetzung des Mosaiks ausgewählt
EasyStack 1.2 Mosaik-Kacheln für die Zusammensetzung des Mosaiks ausgewählt

 

Button „aktualisieren“

Durch Klick auf diese Schaltfläche wird die Listbox geleert, das Verzeichnis „tiles“ durchsucht und die darin enthaltenen Dateien in der Listbox zur Verfügung gestellt.

 

Button „alles wählen“

Alle Einträge in der Listbox werden ausgewählt.

 

Button „alles abwählen“

Alle Einträge in der Listbox werden abgewählt.

 

Button „Mosaik bilden“

Nach Klick auf diese Schaltfläche wird versucht, die ausgewählten Dateien zu einem Mosaik zusammenzufügen. Ist die Checkbox „GraXpert“ angehakt, werden die Kacheln vor dem Platesolven/Registrieren mit GraXpert-AI geglättet. In der Regel ergibt dies  insgesamt bessere Mosaik-Übergänge. Vieles hängt von der Qualität der einzelnen Kacheln ab. Evtl. lohnt sich das Experimentieren mit verschiedenen Einstellungen (mit/ohne GraXpert, Glättungs-Faktor, Randverlauf). 
Durch das Zusammenfügen der Mosaik-Kacheln können Mosaike entstehen, die größer sind, als die Siril-Grenze für bearbeitbare Bilder. Diese Grenze liegt derzeit (Siril-Version 1.4.2) bei einer maximalen Kantenlänge von 32.768 Pixeln. Größere Bilder müssen entweder mit anderen Programmen bearbeitet, oder verkleinert werden. Die Verkleinerung erfordert einen neuen Mosaik-Lauf mit entsprechendem Skalierungs-Faktor < 1 (z.B. 0.75 oder 0.5). Beim Zusammenfügen der Mosaikteile wird das Drizzlen ignoriert und stattdessen interpoliert. Es wird der unter „Faktor“ eingetragene Vergrößerungs-/Verkleinerungsfaktor verwendet.

 

Fehler?

Im Falle von Abbrüchen und Fehlern bitte folgende Checkliste abarbeiten:

Scheint sich Siril „aufgehängt“ zu haben, denn die Logs in der Konsole werden nicht fortgeschrieben und es wird keine Fehlermeldung angezeigt? Dann bitte das schwarze Fenster aufziehen, das wie die (Windows-) Eingabeaufforderung aussieht, und das Siril als Erstes noch kurz vor der Öffnung der grafischen Benutzeroberfläche startet (Betriebssystem-/Siril-Konsole). Manchmal wird die Verarbeitung ordnungsgemäß fortgesetzt, es hat sich lediglich die grafische Benutzeroberfläche aufgehängt.

Sind die richtigen Verzeichnisse gewählt worden?

Enthalten diese die richtigen und vollzähligen Daten?

Sind Master-Dateien und Original-Dateien auch wirklich nicht im gleichen Verzeichnis?

Sind debayerte Aufnahmen (Fits) verwendet worden und Drizzlen statt Interpolation gewählt?

Sind debayerte Aufnahmen verwendet worden aber die Option „keine Kalibrierung, kein Debayern, nur Stacken“ wurde nicht gewählt?

Sind in den gewählten Verzeichnissen wirklich ausschließlich Master-Dateien bzw. ausschließlich Original-Dateien enthalten?

Enthält eine Datei die Buchstabenfolge „master“, obwohl es kein Master ist?

Sind in den gewählten Verzeichnissen ausschließlich OSC-Dateien oder ausschließlich Mono-Dateien enthalten?

Ist die aktuellste EasyStack-Version (1.2.1) installiert und ist sie auch verwendet worden?

Sind die Tiles den richtigen Quelldateien zugeordnet?

Sind die gewählten EasyStack-Optionen korrekt gewählt worden (z.B. OSC statt Mono)?

Ist GraXpert richtig installiert und in den Siril-Einstellungen der Pfad zur GraXpert.exe richtig angegeben?

Sind die Sternenkataloge lokal verfügbar?

ModuleNotFoundError: No module named ’scipy‘? Prüfen, ob eine Internetverbindung besteht und auch Siril ordnungsgemäß installiert ist.

Ist in den Siril-Einstellungen für die Vorverarbeitung der Standardname „$seqname$stacked“ geändert worden?

Alles richtig gemacht, aber EasyStack stürzt ab oder reagiert falsch? Dann bitte eine Nachricht/einen Kommentar mit Fehlerbeschreibung an eifelpanorama.de. Vergewissere dich aber vorher, dass du das Originalskript von eifelpanorama.de bezogen hast und nicht aus einer dubiosen Quelle, die möglicherweise den Code verändert hat.

 

Installation

Leider kann man Skripte nicht in die Liste der offiziellen Siril-Skripte einfügen, sondern muss einen anderen Weg gehen:

Die Datei „EasySkript_121.py“ muss in ein eigenes Verzeichnis kopiert werden (z.B. in das Verzeichnis „C:\Users\Username\AppData\Local\siril-MyScripts“), welches natürlich vorher anzulegen ist. Anschließend wird der Verzeichnisname im Einstellungen-Fenster für Skripte unter „Speicherort für Skripte“ eingetragen. Durch Klick auf den Button darunter (der Button mit dem Kringel) EasyStack im Skripte-Menü unter „Pythonskripte“ zur Verfügung gestellt.

Beim erstmaligen Aufruf eines Python-Skripts werden die benötigten Python-Module automatisch geladen, was ein wenig Zeit kosten kann und was natürlich eine Verbindung zum Internet erfordert.

Habe bitte Verständnis dafür, dass ich weder für die Funktionsfähigkeit, noch für eventuelle Schäden/Datenverluste irgendeine Garantie/Haftung übernehme. Zumal der Quellcode offen ist und damit Manipulationen möglich sind. Deshalb: Nur Versionen nutzen, die du direkt von eifelpanorama.de bezogen hast! Durch die Nutzung von EasyStack erklärst du dich mit diesen Bedingeungen einverstanden.

 

Versions-Historie 

Version 1.2.3

Änderung des Dateinamens der Startrail-Ergebnis-Datei. 

Bei Auswahl der Option „nur Kalibrierungs-Master erstellen“ und gleichzeitiger Multisession-Verarbeitung werden die erstellten Master-Dateien nun in das „masters“-Verzeichnis des Arbeitsverzeichnisses kopiert und mit der Session-Nr. im Präfix versehen.

Bei Auswahl der Option „nur Kalibrierungs-Master erstellen“ und gleichzeitiger Option „Nur Ergebnisse behalten“ werden nun alle Unterverzeichnisse (Sessions) gelöscht.

Version 1.2.2

Warnhinweis bei Leerzeichen im Arbeitsverzeichnis-Namen. 

Korrektur eines Fehlers, wenn ein Dateiverzeichnis Leerzeichen enthält.

Verbessertes Abfangen von Fehlern bei der GraXpert-Ausführung.

Korrektur der Button-Funktion „Arbeitsverzeichnis leeren“ – das Unterverzeichnis „masters“ wird nun nicht mehr gelöscht.

Version 1.2.1

Erweiterung um die Mosaik-Funktion, Platesolving, Einbindung von GraXpert, Skalierung per Interpolation und Drizzlen nun auch für Verkleinerungen, statt nur Vergrößerungen.

Version 1.1.7

Erweiterung der Option „Kalibrierung der Lightframes“

Verkleinerung der Panel-Dimensionen für Bildschirme mit weniger Auflösung.

Korrektur eines Verzeichnis-Fehlers, der unter Apple-OS zum Programmabbruch führte (Dank an Rolf B.!).

EasyStack-Panel wird nicht mehr automatisch beendet. Dadurch können Läufe wiederholt werden, ohne alle Daten neu angeben zu müssen.

Version 1.1.6

Korrektur eines Verzeichnis-Fehlers, der unter Unix zum Programmabbruch führte (Dank an Albert L.!).

Korrektur eines Fehlers, der bei Kalibrierungswahl „Biases“ und vorhandenen Darks eine Fehlermeldung mit Abbruch verursacht hat.

Ergänzende Plausibilitätsprüfungen.

Korrektur einer Plausibilitätsprüfung, die u.U. die Flat-Master-Erstellung verhindert hat.

Version 1.1.5

Implementierung einer komfortablen Version zur Auswahl und zum Preprozessing von Sessions-/Aufnahmenächten mit Plausibilitätsprüfungen.

Implementierung zweier Filter (Sternschärfe und Sternrundheit)

Version 1.0.1

Erste Version als Ersatz der alten Skripte, zusätzlich mit 2-pass-Registrierung und echtem Drizzlen.

Dieser und weitere Berichte aus meiner SIRIL-Serie:

„SIRIL 1.4 – Installation und Überblick“
SIRIL-Anleitung – Kostenlose Astro-Fotobearbeitung Teil  1
SIRIL-Anleitung – Kostenlose Astro-Fotobearbeitung Teil  2
„Blink in SIRIL – ohne PixInsight“
„SIRIL – Stacking mit Sequenzen – ohne Skripte“   
„Kuzanleitung für EasyStack“
„EasyStack für Siril – ein Python-Skript“
MasterDarks und MasterFlats in SIRIL-Skripten verwenden
„Mit SIRIL mehrere Nächte stacken“
„Ha-OIII-Trennung mehrerer Aufnahme-Nächte (SIRIL-Skripte)“
Duo-Narrowband-Trennung in Ha und OIII – SIRIL- und PixIn-Tricks
Drizzlen mit SIRIL – Skripte für unterschiedliche Fälle
StarNet V2.x – Install. in PixInsight, SIRIL, Stand alone
„SIRIL Bildanalyse – Wie gut sind meine Astrofotos?“
 „Ovale Sterne rund machen – Beautycase SIRIL“
Verzeichnis der eifelpanorama-Skripte für SIRIL und ihre Verwendung

6 Kommentare zu „EasyStack für Siril – ein Python-Skript“

  1. Ich finde den Script „EasyStack“ sehr interessant. Doch wie kann ich ihn herunterladen? Ich habe den Artikel drei Mal hoch und runter angesehen.
    VG Hans

    1. Hallo Hans,
      ziemlich am Ende der Anmelde-Bestätigung (Willkommens-Gruß), als auch im Info-Brief findest Du u.a. den Artikel „Das neue Pyzhon-Skript ‚EasyStack‘ für Siril 1.4 ersetzt fast alle alten Skripte!“. Am Schluss des Artikels befindet sich der Link zum Skript. Die alten Skripte findest Du ebenfalls (noch) im Artikel darunter.
      Viel Erfolg und viele Grüße
      Ronald

    1. Hallo Stephan,
      ziemlich am Ende des Info-Briefes findest Du u.a. den Artikel „Das neue Pyzhon-Skript ‚EasyStack‘ für Siril 1.4 ersetzt fast alle alten Skripte!“. Am Schluss des Artikels befindet sich der Link zum Skript. Die alten Skripte findest Du ebenfalls (noch) im Artikel darunter.
      Viel Erfolg und viele Grüße
      Ronald

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