Als kundiger eifelpanorama-Leser weißt du natürlich, dass der gemeine Nord-Eifeler üblicherweise Els trinkt. Allerdings soll es bei uns auch erkleckliche Bestände an flüssigem Enzian geben, die aus fernen Bundesländern importiert wurden.
Heute geht es aber nicht um die flüssige Form des Enzians, sondern um die feste. Und es geht auch nicht um den Gelben Enzian, aus dessen Wurzeln die flüssige Form hergestellt wird, sondern um den blauen Enzian, genauer gesagt um den Lungenenzian.
„Enzian in der Eifel?“ fragst du erstaunt, und ich antworte dir mit der, meiner Meinung nach, ursprünglichen Form eines bekannten Liedes, das ein noch bekannterer Eifel-Barde gesungen hat:
Ihr lieben Fans von eifelpanorama.de, ihr könnt jetzt sagen, ich hätte einen Schatten. Aber schaut euch das Foto an, welches ich vor einiger Zeit am Urftsee geschossen habe.
Wie man an den Schatten erkennen kann, scheint an der Urft-Talsperre die Sonne sowohl von links, als auch von rechts!
Vor einigen Tagen bin ich wieder in meine zweite Heimat (Höchenschwand) gereist. Heute mache ich einen Besuch im Tiefenhäuserner Moor, ein wunderschönes naturkundliches Kleinod. Nach der üblichen Autan-Dusche (Raubfliegen-Gefahr!) schnalle ich meine Knieschoner um, schnappe mir meinen Foto-Rucksack und die Kameras und dann rein ins Moor.
Heute war ich wieder einmal am Hexenplatz, um weitere Bilder für mein Naturfotografie-Projekt von der Kall zu schießen. Der Hexenplatz und seine Umgebung sind immer einen Besuch wert.
Ja, wie ging sie wohl aus, die Sache mit den Giftschlangen und den Gämsen? In einem Zeitungsbericht über die historischen Mauern in Menzenschwand aus dem Jahre 2010 las ich nämlich, dass es dort in großer Zahl Kreuzottern geben soll. „In großer Zahl“ – es durchzuckte mich wie ein Blitz. Da muss ich hin!