Höchenschwand vor Alpenkulisse

Wer niemals war in Höchenschwand, kennt nicht das schöne Badner Land!

 

Bei uns in der Nordeifel gibt es einen Spruch, der lautet:

Wer nie den Weg nach Heimbach fand,
kennt nicht das schöne Eifelland

Wenn du die Seite „Über mich“ gelesen hast, dann weißt du, dass meine zweite Heimat Höchenschwand im südlichsten Schwarzwald ist. Deshalb habe ich neben dem Eifel-Blog in eifelpanorama.de auch einen Schwarzwald-Blog eingerichtet. Und deshalb möchte ich obigen Vers etwas abwandeln:

Wer niemals war in Höchenschwand,
kennt nicht das schöne Badner Land

Schon wieder ein Vers über das Badner Land, denkst du. Dabei gibt es doch schon das Badner Lied, dass jeder können muss, der in dieses Gebiet reist und nicht auf Strohsäcken schlafen will. Das Badner Lied beginnt folgendermaßen:

Das schönste Land in Deutschlands Gau’n
das ist mein Badner Land!
Es ist so herrlich anzuschaun
und ruht in Gottes Hand.

Refrain:
Drum grüß ich Dich, mein Badner Land,
du edle Perl im Deutschen Land!
Frischauf, frischauf,
frischauf, frischauf,
frischauf, frischauf mein Badner Land.

Die Melodie kann ich dir hier leider nicht per Video vorsingen. Aber hörst du hier:

Das Badner Lied (unbedingt vor Einreise ins Badner Land üben!)

Zu Recht fragst du dich natürlich jetzt, was ich denn so toll an Höchenschwand finde.

Höchenschwand - Luftbild
Höchenschwand – Luftbild (alle Fotos lassen sich per Mausklick vergrößern!)

Für manch einen mag ausschlaggebend sein, dass Höchenschwand der höchstgelegene Heilklimatische Kurort Deutschlands ist oder im Winter gut gespurte Loipen hat.

Schwemmwiese Schorren bei Höchenschwand zur blauen Stunde
Schwemmwiese Schorren bei Höchenschwand zur blauen Stunde
Straße im Schnee von Höchenschwand nach Heppenschwand
Straße im Schnee von Höchenschwand nach Heppenschwand

 

Sonnenaufgang im Schnee bei Höchenschwand
Sonnenaufgang im Schnee bei Höchenschwand

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonnenweg Höchenschwand im Schnee
Sonnenweg Höchenschwand im Schnee

Für mich sind es die netten Leute, meine Freunde, die lebendige Katholische Kirchengemeinde, in deren Chor ich mitsingen darf, die Orgel, die Kolpingfamilie Höchenschwand-Häusern, deren Gründungsmitglied ich bin, das gute Essen, die schöne Aussicht, die gute Luft und die geniale Lage das, was Höchenschwand ausmacht.

St. Michael Höchenschwand mit Pfarrhaus
St. Michael Höchenschwand mit Pfarrhaus

 

 

 

 

 

 

Orgel von St. Michael Höchenschwand
Orgel von St. Michael Höchenschwand

Auf dieser Orgel habe ich ein Solokonzert und ein gemeinsames Konzert mit der dortigen Organisten Franziska Rogg und ihrer Nichte Sophia Liebwein (Querflöte) gegeben. Franziska und ich haben bei dieser Gelegenheit erstmalig Orgelwerke zu vier Händen (und Füßen) zu Gehör gebracht. Für uns beide eine Premiere. Näheres siehe Linkliste.

Inzwischen hängt außen an der Kirche die Hürtgenwalder Freundschaftstafel und in der Kirche das Splitterkreuz aus Bomben- und Granatensplittern der Schlacht im Hürtgenwald. Beides von unserem Ortsvorsteher aus Gey, Helmut Rösseler, gespendet und von mir überbracht. Das Splitterkreuz wurde vom Vorsitzenden unseres Heimat-, Wander- und Verkehrsvereins, Friedel Sauer, zusammengeschweißt.

Hürtgenwalder Splitterkreuz in St. Michael Höchenschwand
Hürtgenwalder Splitterkreuz in St. Michael Höchenschwand
Schild zum Hürtgenwalder Splitterkreuz in St. Michael Höchenschwand
Schild zum Hürtgenwalder Splitterkreuz in St. Michael Höchenschwand

Der seltsame Name „Höchenschwand“ ist ein zusammengesetzter, nämlich aus dem ursprünglichen „Hacho“ (was später zu „Höchen“ wurde) und „Schwandung“. Schwandung ist gleichbedeutend mit Rodung und Hacho ist der Name des St. Blasier Benediktiner-Mönchs, der das Gelände auf dem Hochplateau einst gerodet haben soll.

Bei klarem Wetter sieht man nahezu die gesamte Alpenkette, ein gigantischer Anblick, dem Höchenschwand den Titel „Dorf am Himmel“ verdankt. Auf den beiden folgenden Fotos sieht man im rechten Drittel den Eiger mit der Nordwand (sieht aus wie eine „Toblerone“), daneben Mönch und Jungfrau.

Alpenkette mit Eiger, Mönch, Jungfrau und Nebel im Rheintal von Höchenschwand aus
Alpenkette mit Eiger, Mönch, Jungfrau und Nebel im Rheintal von Höchenschwand aus

 

 

 

 

 

 

 

Alpenglühen von Höchenschwand aus beobachtet
Alpenglühen von Höchenschwand aus beobachtet
Heimatmuseum Hüsli bei Rothaus nicht weit von Höchenschwand
Heimatmuseum Hüsli bei Rothaus nicht weit von Höchenschwand

Das Rheintal mit dem mittelalterlichen Städtchen Waldshut und die Schweizer Grenze sind nur wenige Kilometer entfernt. Ebenfalls St. Blasien mit dem herrlich hellen Dom und der tollen Orgel, das Feldberggebiet, der Schluchsee, der Titisee, die Staatsbrauerei Rothaus mit dem Hüsli (wo Prof. Brinkmann in der Schwarzwaldklinik gelebt hat), die Wutachschlucht u.v.a.m. Nicht weit entfernt sind z.B. auch Basel, Zürich, Freiburg, der Europapark Rust, der Bodensee und der Kaiserstuhl.

Blick auf Feldberg und Spießhorn von Höchenschwand aus
Blick auf Feldberg und Spießhorn von Höchenschwand aus

 

Hier der Schwarzwald-Vers des Badner Liedes:

In Haslach gräbt man Silbererz,
bei Freiburg wächst der Wein,
im Schwarzwald schöne Mädchen,
ein Badner möchte ich sein!
Refrain: Drum grüß ich dich…

 

Rothaus-Zäpfle-Turm Höchenschwand
Rothaus-Zäpfle-Turm Höchenschwand

Höchenschwand hat ein beheiztes Freibad (man kann aber auch in das Radon-Revital-Bad nach Menzenschwand fahren), einen Kletterturm (man kann auch zum Kletterfelsen nach St. Blasien oder ins Klettergebiet nach Albbruck fahren), Kurkliniken, herrliche Wanderwege und eine hervorragende Gastronomie!

Ida-Boy-Edd-Platz Höchenschwand
Ida-Boy-Edd-Platz Höchenschwand

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Marien-Kapelle Höchenschwand
Marien-Kapelle Höchenschwand
Blick von der Albtalschanze Höchenschwand in das Albtal
Blick von der Albtalschanze Höchenschwand in das Albtal

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Psalmtafel und Zettelkasten an der Albtalschanze Höchenschwand
Psalmtafel und Zettelkasten an der Albtalschanze Höchenschwand
Kurhotel Porten Höchenschwand zur Weihnachtszeit
Kurhotel Porten Höchenschwand zur Weihnachtszeit

 

Wer piekfein essen gehen und dazu Top-Weine genießen will, der geht in die Hubertus-Stuben im Kurhaus. Das Kurhaus ist im Besitz von Frank Porten, dessen Vorfahren zusammen mit Dr. Bettinger Anfang des 20. Jahrhunderts die Kurbetriebe in Höchenschwand aufgebaut und damit dem ehemals armen Bauerndorf zum Wohlstand verholfen haben. Viele der Höchenschwander Gastronomen haben vor ihrem Schritt in die Selbständigkeit einmal für Porten gearbeitet. Porten gehört auch die Georgsklause, ein Café, Restaurant und Tanzlokal gegenüber dem Kurhaus, in dem sich Kurgäste und deren Schatten zum Stelldichein und Schwofen treffen. „Fummelbunker“ wurde das Lokal deshalb von vielen Feriengästen genannt. Man kann hier aber durchaus gut essen! Auch ohne sich durch den Tanzbetrieb gestört zu fühlen, was durch eine entsprechende Raumaufteilung erreicht wird. Zum Porten-Imperium gehört auch der historische Landgasthof Rössele in Tiefenhäusern, wo man gut bürgerlich essen kann und der den sehenswerten Q-Stall hat.

Hotel Nägele
Hotel Nägele

Sehr gut essen kann man auch im Hotel Nägele bei meinem Freund Alois Heinen, dem Senior-Chef des Hotels. Mein Favorit: Lammrücken mit Kräuterkruste! Alois ist ein Eifeler Jung, der vor mehr als fünfzig Jahren von Prüm in der Eifel nach Höchenschwand gekommen ist und das Nägele mit seiner Frau Hannelore (eine geborene Nägele) aufgebaut hat. Inzwischen hat es sich zu einem der besten Hotels in Höchenschwand gemausert. Mit Schwimmbad, Salzgrotte und vielen anderen Annehmlichkeiten. Sogar eine Gemäldeausstellung mit Werken von Cornelia Liebwein findet man dort. Das Hotel wird inzwischen von Alois‘ Sohn Wolfgang geführt. Alois und seine Frau Hannelore helfen jedoch noch immer fleißig mit. Jeden zweiten Dienstag gibt Alois Heinen den ultimativen Schwarzwälder-Kirsch-Torten-Bastel-Crash-Kurs in der pieksauberen Küche des Hotels. Faszinierend finde ich immer, wie viel Kirschwasser in so eine Torte hineingeschüttet wird und faszinierend finde ich auch, wie Alois (gelernter Konditormeister) zum Schluss mit einem Schabemesser die Blockschokolade raspelt, dass der Torte die Schoko-Krümel nur so um die Ohren fliegen.

Wenn man so eine Schwarzwälder Kirschtorte kennengelernt hat, als sie noch ganz klein war und nur aus dem untersten Boden bestand und dann erlebt, wie sie wächst und immer größer wird und sie dann als ausgewachsene Torte vor einem steht, dann entwickelt man schon eine enge Beziehung zu ihr. Man mag sie gar nicht mehr missen. Mit diesem süßen Geschöpf möchte man einfach eins werden. Mir ist das gelungen, wie man an meinem Bauch erkennen kann…

Mit der Bezahlung der 5,– € Teilnahmegebühr  verpflichtet man sich, ein Stück der Torte, zusammen mit einem Kaffee zu vertilgen.

Auch sehr gut essen lässt es sich bei meinem Freund Marco Sportolaro, dem Pächter der Hacho-Stube im Haus des Gastes und Betreiber der Pension Linde. Marco macht ein hervorragendes Steak. Aber auch andere Gerichte schmecken hier vorzüglich. Wichtige Fußballspiele kann man sich in der Hacho-Stube während eines Bierchens oder beim Essen ansehen. Ingrid, die freundliche und fleißige abendliche Bedienung fragt meine Frau (die ein ganzes Jahr nicht mehr in Höchenschwand war) und mich nur kurz: „Wie immer?“. Nach der positiven Antwort erhält meine Frau das Schnitzel mit dem trockenen Gutedel vom Fass und ich das Medium-Steak mit Bratkartoffeln statt Fritten und zusätzlicher Bratensoße und dazu mein Hefeweizen. Wenn ich ohne Ehegesponst hier bin, setze ich mich anschließend schon mal bis zum bitteren Ende an die Theke und führe eine gepflegte Unterhaltung mit Marco und Ingrid. Oder auch mit Marcos Kumpel Henning oder/und  mit Stefan, dem Computer-Allrounder aus Höchenschwand und Betreiber der Website Hoechenschwandweb.de, nicht zu verwechseln mit der Website Hoechenschwand.de der Gemeinde Höchenschwand. Beide Web-Auftritte enthalten interessante, bebilderte Informationen. Auch auf der Website des Schwarzwald-Tourismus kannst du Interessantes über Höchenschwand erfahren.

Im Haus des Gastes, in dem auch viele Veranstaltungen stattfinden, ist natürlich die Touristik untergebracht. Informationen über Höchenschwand, besondere Veranstaltungen, Wanderungen usw. können hier eingeholt werden. Wer in seiner Unterkunft kein WLAN hat, bekommt hier als Gast einen Zugang. Die Touristik vermittelt auch Unterkünfte. Nicht nur Hotels und Pensionen gibt es in Höchenschwand, sondern auch viele Ferienwohnungen unterschiedlichster Ausstattung.

Wenn ich Bock auf Italienisch habe, gehe ich zum Portugiesen. Im Da Vinci (früher Hirschen) kann man gut Italienisch essen. Oder sich etwas zum Mitnehmen bestellen. Meine Frau holt sich hier oft ihre Pizza. Ich bin mehr für Spaghetti Carbonara oder Insalata di tonno.

Loipenhaus Höchenschwand - Luftbild
Loipenhaus Höchenschwand – Luftbild

Wer Kleinigkeiten wie Bauernschübling, Wurstsalat, Schinkenteller o.ä. essen möchte oder auch nur ein Stück Kuchen, der ist mit dem Loipenhaus gut bedient. Auch hier: total nette Bedienung. Man sitzt draußen oder drinnen, schlabbert sein Bierchen oder seinen Kaffee, schaut den Leuten zu, die vorbeispazieren oder vorbeijoggen, unterhält sich mit anwesenden Gästen, macht neu Bekanntschaften (ich habe einige

Loipenhaus Höchenschwand
Loipenhaus Höchenschwand

Kölsche Bekanntschaften dort gemacht) und entspannt, entspannt… Wer mit seinen Kindern dort hingeht, hat Schwierigkeiten, sie wieder nach Hause zu bewegen. Ein schöner Spielplatz und vor allem Ziegen, Enten und Gänse, die sich füttern lassen, sind der Renner bei den Kids.

Hotel Alpenblick Höchenschwand zur Weihnachtszeit
Hotel Alpenblick Höchenschwand zur Weihnachtszeit

Das ist natürlich noch nicht alles. Die Einheimischen gehen gerne zur Sepplmetzgerstube, wo es bürgerliches Essen gibt. Dann ist da noch das Hotel Alpenblick, das Café-Restaurant Dorfschmiede, das wohl insbesondere von Schweizer Gästen besuchte Restaurant Panorama (Robert’s Schlemmerstube), wo es riesige Steaks geben soll (was ich noch nicht getestet habe), das FitalHotel, das Bistro „Sauna und Fitness SPA“ , das Hotel adenia, die Bierstube (für Raucher!), der Adler in Strittberg, der Adler in Amrigschwand und der Engel in Frohnschwand. Strittberg, Amrigschwand und Frohnschwand sind drei der zehn Ortsteile der Gemeinde Höchenschwand.

Die Liste der aufgeführten Gaststätten erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

In Höchenschwand gibt es einen praktischen Arzt, eine Apotheke einige Kliniken (die logischerweise auch Ärzte haben), Frisör, Lebensmittelladen, Post, Schuhladen (in dem meine Frau, neben dem Geschenk- und Wollstüble Walter, ihren Urlaub verbringt), Sparkasse, Volksbank, Blumenladen usw.

Eine Metzgerei gibt es nicht (mehr). Der Metzger meines Vertrauens ist im Industriegebiet von St. Blasien und heißt Kimmel. Dort hole ich mir immer gerne etwas zum Verkimmeln. Kimmel hat einen hervorragenden Imbiss mit leckeren Frikadellen, Schnitzeln, Bratwürsten und Leberkäse. Die Metzgerei beliefert auch die umliegende Gastronomie und den Bauernmarkt in Frohnschwand. Die Wurst und der Schinken (mein Favorit: der Rinderschinken) sind von hervorragender Qualität.

Am zweiten Wochenende im August wird in Höchenschwand die Schlemmermeile veranstaltet. Die Wirte aus Höchenschwand bauen in der St-Georg-Straße Stände und Zelte auf. Marco z. B. kredenzt sein obligatorisches Schlemmermeilen-Spanferkel. Ein buntes Rahmenprogramm mit viel Musik und einem (für eine so kleine Gemeinde sehr üppigen) Höhenfeuerwerk rundet das stimmungsvolle Fest, das von Samstag bis Montag dauert, ab.  Haupttag ist der Samstag mit Freibier-Fassanstich um 11:00 Uhr beim Kirner (Café Dorfschmiede). Meine Freunde aus Hürtgenwald-Gey und ich haben in diesem Jahr eine der Schwarzwald-Bands auf der Schlemmermeile getestet. Nämlich die, die beim Alpenblick spielte. Und tatsächlich, die konnten auf Anhieb auch kölsche Lieder! Das haben wir natürlich ausgenutzt. Und die Stimmung stieg mindestens um das Doppelte!

Kürbisse am Bauernmarkt Höchenschwand-Frohnschwand
Kürbisse am Bauernmarkt Höchenschwand-Frohnschwand

In jedem zweiten Jahr gibt es den großen Strohskulpturen-Wettbewerb der Vereine. Die sehenswerten Skulpturen der vergangenen Jahre findet man überall in Höchenschwand. Der Wettbewerb selber findet im September auf dem Gelände des Bauernmarktes in Frohnschwand statt. Wirklich sehenswert! Natürlich gibt es auch hier gut zu essen und zu trinken.

Strohskulpturen - Lokomotive in Höchenschwand
Strohskulpturen – Lokomotive in Höchenschwand
Strohskulpturen - Bommelhut-Käfer mit Tanksäule Höchenschwand
Strohskulpturen – Bommelhut-Käfer mit Tanksäule Höchenschwand

 

 

 

 

 

 

 

Strohskulpturen - Straussenvögel in Höchenschwand
Strohskulpturen – Straussenvögel in Höchenschwand

 

Strohskulpturen - Schneewittchen in Höchenschwand
Strohskulpturen – Schneewittchen in Höchenschwand

 

Strohskulpturen - Tischlein deck dich in Höchenschwand
Strohskulpturen – Tischlein deck dich in Höchenschwand

 

Strohskulpturen - Strittberger Kapelle in Höchenschwand
Strohskulpturen – Strittberger Kapelle in Höchenschwand

 

Strohskulpturen - Innenansicht Strittberger Kapelle Höchenschwand
Strohskulpturen – Innenansicht Strittberger Kapelle Höchenschwand

 

Strohskulpturen - Altar und Glocken in der Strittberger Kapelle Höchenschwand
Strohskulpturen – Altar und Glocken in der Strittberger Kapelle Höchenschwand

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Strohskulpturen - Weihwasserschale in der Strittberger Kapelle Höchenschwand
Strohskulpturen – Weihwasserschale in der Strittberger Kapelle Höchenschwand

 

 

Strohskulpturen - Rotkäppchen in Höchenschwand
Strohskulpturen – Rotkäppchen in Höchenschwand

 

Strohskulpturen - Hexenhaus Hänsel und Gretel in Höchenschwand
Strohskulpturen – Hexenhaus Hänsel und Gretel in Höchenschwand

Wenn du allerdings zünftig Bayerisch essen gehen willst, dann musst du dich zur Brauerei Waldhaus aufmachen. Die kleine Privatbrauerei stellt ein hervorragendes Bier her, das man in den meisten Gaststätten Höchenschwands bekommt. Mein Favorit ist neben dem Hefeweizen das naturtrübe „Extra Herb ohne Filter“. Leider gibt es genau dieses Bier meines Wissens nach nur im Waldhaus selber oder als Flaschenabfüllung im Bauernmarkt.

Du kannst mit dem Auto zum Waldhaus fahren, darfst dann aber nichts trinken – jedenfalls keinen Alkohol. Aber auch für dieses Problem hat Höchenschwand eine Lösung parat: für Gäste gibt es in Höchenschwand die geniale Konus-Karte. Mit der Konus-Karte kannst du kostenlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch fast den gesamten Schwarzwald düsen. Z.B. per Bus und Bahn nach Freiburg. Oder du parkst dein Auto z.B. an der Wutachmühle, fährst mit dem Bus kostenlos zum Lotenbach-Klamm oder zur Schattenmühle und wanderst durch die Wutachschlucht zurück zum Auto. Oder du wanderst zum Waldhaus oder zum Rössele, schlägst dir den Bauch voll und lässt dich mit dem Bus bequem zurück nach Höchenschwand fahren.

Diese und andere Wanderungen werde ich für dich auf eifelpanorama.de im Laufe der Zeit noch nach und nach beschreiben.

Auch die Staatsbrauerei Rothaus ist einen Besuch wert. Da solltest du unbedingt die BrauWelt besichtigen!

Jetzt habe ich so viel über gutes Essen und Trinken geredet. Wie aber kriegt man die Pfunde wieder runter? Durch Bewegung natürlich. Höchenschwand hat viele Wanderwege. Ende September/Anfang Oktober findet der große Nordic-Walking-Panoramalauf in Höchenschwand statt. Ebenfalls die Wander-Wochen. Im Winter gibt es gespurte Loipen. Auch Schneeschuh-Wandern wird angeboten. Weiterhin gibt es in Höchenschwand die Möglichkeit zu schwimmen, am Rothaus-Zäpfle-Turm zu klettern oder im TennisCenter (Halle und Freiplätze, beide mit Sandplatzbelag!) zu spielen.

Tennishalle am Sportplatz Höchenschwand
Tennishalle am Sportplatz Höchenschwand

Auch Mountain- und E-Bikes können im Haus des Gastes geliehen werden. Wassersport-Möglichkeiten gibt es am nahegelegenen Schluchsee (Segel-, Surf- und Tauchschulen).

 

Über das zu Höchenschwand gehörende Tiefenhäuserner Moor habe ich bereits geschrieben. Noch vieles mehr gibt es über Höchenschwand und seine Umgebung zu zu sagen. Themen für viele weitere Foto- und Wander-Berichte auf eifelpanorama.de

10 Gedanken zu „Wer niemals war in Höchenschwand, kennt nicht das schöne Badner Land!“

    1. Lieber Herr Villinger,
      danke für den schönen Kommentar. Freut mich, dass der Bericht gut ankommt. Ich hoffe, dass er doch für den einen oder anderen einen Anreiz bietet, einmal Höchenschwand zu besuchen.
      Wenn ich das nächste mal in Höchenschwand bin und Sie „zufällig“ mal nicht unterwegs sind, lade ich Sie gerne zu einem Bier ein.
      Bis dahin herzliche Grüße
      Ronald Wasserrab

        1. Hallo Herr Villinger,
          ich freue mich auch schon!
          In Kürze an dieser Stelle mehr über den Schwarzwald!
          Herzliche Grüße nach Höchenschwand
          Ihr
          Ronald Wasserrab

    1. Hallo Henning,
      schön, von dir zu hören!
      Klar, machen wir. Bei Marco oder im Loipenhaus!
      Grüße aus dem nebligen Hürtgenwald
      Ronald

  1. Lieber Ronald,
    vielen Dank für Deine wunderschönen Fotos aus meiner ge-
    liebten badischen Heimat – einfach Spitze! Mache weiter so –
    dann wirst Du eines Tages auch „Ehrenbürger von Hoechen-
    schwand!“
    Liebe Grüße vom
    kölschen Altbadener Klaus – dem edlen Ritter!

    1. Edler Ritter Klaus, Chevalier de Ordre Lafayette en Allemagne,
      vielen Dank für deinen Kommentar, über den ich mich als schreibender Knappe – knapper Schreiber oder so ähnlich, sehr gefreut habe!
      Für Höchenschwand und Gey habe ich natürlich schon Straßenschilder mit meinem Namen anfertigen lassen :-). Ich fürchte allerdings, dass die beiden Bürgermeister darauf keine Rücksicht nehmen werden und die Schilder glatt vergammeln lassen…
      Liebe Grüße auch an dein Ritterfräulein Ingrid
      Ronald

  2. Lieber Ronald,
    habe mit großem Interesse und Begeisterung Deinen Bericht über Höchenschwand endlich gelesen und mich sehr über ihn gefreut. Richtig klasse.Sage danke im Namen von Höchenschwand.
    Bist Du an der Schlemmermeile?

    Bis bald. Seid herzlichst gegrüßt

    Gabi

    1. Liebe Gabi,
      vielen Dank für deinen Kommentar, über den ich mich natürlich sehr gefreut habe!
      Singwochen-Konzert und Schlemmermeile gehören selbstverständlich zum Pflichtprogramm…
      Liebe Grüße
      Ronald

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