An der Rur in Monschau

Tiefe Löcher, hohe Hecken, weites All – Besuch der Kolpingfamilie Höchenschwand-Häusern in Gey

Lange schon freue ich mich auf den Besuch meiner Kolpingfamilie Höchenschwand-Häusern (deren Gründungsmitglied ich bin) in meinem Dorf Gey. Ich will doch beweisen, dass die Schwarzwälder zwar die höheren Berge, wir aber die höheren Hecken und die tieferen Löcher haben.

Um meine Freunde vorzuwarnen, was bei uns auf sie zukommt, erstelle ich einen Programm-Flyer Besuch der Kolpingfamilie Höchenschwand-Häusern in Gey. Für alle Teilnehmer der Kolpingfamilie aus Höchenschwand organisiere ich Unterkünfte in Gey. Außerdem ist geplant, dass meine (Wander-)Freunde, die in diesem Jahr mit mir in Höchenschwand waren (siehe meinen Bericht über den diesjährigen Besuch der Schlemmermeile in Höchenschwand), mit von der Partie sind.

Tag 1 des Besuchs der Kolpingfamilie Höchenschwand-Häusern
Ankunft am Radioteleskop
Ankunft am Radioteleskop
Am Radioteleskop Effelsberg
Am Radioteleskop Effelsberg

Am 02.09.2016 ist es dann soweit: Wir treffen uns planmäßig um 11:00 Uhr am Radioteleskop in Effelsberg. D.h., alle sind bereits gegen 10:30 Uhr vor Ort. Alle Teilnehmer würden gerne die um 11:00 Uhr stattfindende Filmvorführung im Info-Pavillon des Teleskops sehen. Die reguläre, einstündige Vorführung kommt leider aus Zeitgründen nicht infrage. Aber die nette Dame am Teleskop legt uns einen etwa 10-minütigen 3D-Film über das Teleskop ein, und so kommen wir alle auf unsere Kosten. D.h. wegen des kurzen Films müssen wir noch nicht einmal etwas bezahlen.

Am Radioteleskop Effelsberg
Am Radioteleskop Effelsberg

Wir wandern hinunter zum ehemals größten, jetzt zweitgrößten, frei beweglichen Radioteleskop der Welt und bewundern die enormen Dimensionen. 100 Meter Durchmesser hat die Schüssel des Radioteleskops. Um Störstrahlungen zu vermeiden, wurde es in den Talkessel hinein gebaut. Der Talkessel öffnet sich nach Süden, was wiederum interessante Milchstraßen-Beobachtungen ermöglicht.

Rast am Radioteleskop Effelsberg (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
Rast am Radioteleskop Effelsberg (Foto: Heinz-Dieter Hannes)

Am Kiosk oberhalb des Teleskops gönnen wir uns ein Eis und Getränke, bevor wir Richtung Steinfeld fahren. Wir müssen dort pünktlich um 13:00 Uhr ankommen, weil der Küster, Herr Stefan Hönig, uns durch das Kloster Steinfeld führen wird. Herr Hönig hat ein ungeheures Wissen über das Kloster.

Garten, Friedhof, Sakristei, Basilika und Schatzkammer bekommen wir zu sehen. „Das wäre was für unseren Pfarrer!“ höre ich die Höchenschwander sagen. Aber leider konnte er nicht mitkommen.

In der Basilika
In der Basilika
In der Basilika (Foto: Heinz-Dieter Hannes)In der Basilika (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
In der Basilika (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
Hermann-Josef-Sarkophag (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
Hermann-Josef-Sarkophag (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
Kreuzgang im Kloster Steinfeld
Kreuzgang im Kloster Steinfeld
Im Kloster Steinfeld
Im Kloster Steinfeld

 

Sakristei der Basilika
Sakristei der Basilika
Schatzkammer im Kloster Steinfeld
Schatzkammer
Blick auf die Köenig-Orgel (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
Blick auf die König-Orgel (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
Prospektpfeifen der König-Orgel (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
Prospektpfeifen der König-Orgel (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
Ronald Wasserrab an der König-Orgel (Foto Heinz-Dieter Hannes)
Ronald Wasserrab an der König-Orgel (Foto Heinz-Dieter Hannes)
Ronald Wasserrab an der König-Orgel (Foto Heinz-Dieter Hannes)
Ronald Wasserrab an der König-Orgel (Foto Heinz-Dieter Hannes)
Gisela Satzer an der König-Orgel (Foto Heinz-Dieter Hannes)
Gisela Satzer an der König-Orgel (Foto Heinz-Dieter Hannes)

Andreas Warler, der bekannte Steinfelder Organist, hat mir erlaubt, die wertvolle, historische König-Orgel der Basilika Steinfeld vorzuführen! Sie hat noch viele Pfeifen, die aus dem 15. Jh. stammen. Vor zwei Tagen war ich bereits hier und habe mich einigermaßen mit der Orgel vertraut gemacht. Großes Interesse findet der Mechanismus des Nachtigallen-Registers: Ein kleines Pfeifchen wird in ein Eimerchen mit Wasser getaucht. Der Pfeifenton hört sich nun ähnlich an, wie der Gesang einer Nachtigall. Ich spiele von J.S. Bach „Liebster Jesu“ und „Vater unser im Himmelreich“. Auch Gisela Satzer, die Chorleiterin des Kirchenchores in Höchenschwand, lässt es sich nicht nehmen, die Orgel zu traktieren (wie das Orgelspiel in alter Zeit gennannt wurde. Auch der Ausdruck „die Orgel schlagen“ war zu Bachs Zeit üblich.).

Nachtigallen-Register (Foto Heinz-Dieter Hannes)
Nachtigallen-Register (Foto Heinz-Dieter Hannes)

Die nächste planmäßige Station ist die NS-Ordensburg Vogelsang. An den Panzerrampen, die gen Wollseifen gerichtet sind, erzähle ich, wie die Wollseifener nach (!) dem Krieg von den Engländern vertrieben, und ihr Dorf von den Engländern und Belgiern als Zielscheibe für Panzer und Artillerie diente und zerstört wurde.

Panzerrampen in Vogelsang
Panzerrampen in Vogelsang
Panzerrampen zur Wüstung Wollseifen (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
Panzerrampen zur Wüstung Wollseifen (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
Panzerrampen zur Wüstung Wollseifen (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
Panzerrampen zur Wüstung Wollseifen (Foto: Heinz-Dieter Hannes)

Wir gehen nun in das Informations-Zentrum und das beeindruckende, riesige Mannschafts-Kino der Belgier, die das Gelände von den Engländern übernommen, es bis Ende 2005 besetzt und als Truppenübungsplatz benutzt hatten.

Mannschaftskino (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
Mannschaftskino (Foto: Heinz-Dieter Hannes)

Danach geht es hinunter zur Burgschänke, und wir werfen einen Blick in den großen Speisesaal und genießen die wunderschöne Aussicht auf den Eifelamazonas, wie der Urftstausee aufgrund seiner Windungen und des Waldes genannt wird.

An der Burgschänke der NS-Ordensburg Voggelsang
An der Burgschänke der NS-Ordensburg Vogelsang
Blick auf den "Eifel-Amazonas" (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
Blick auf den „Eifel-Amazonas“ (Foto: Heinz-Dieter Hannes)

Nun ist es Zeit, die Unterkünfte in Gey aufzusuchen und einzuchecken. Wir machen aber einen kleinen Umweg über Schmidt, um den herrlichen Anblick auf die Burg Nideggen noch mitzunehmen.

Abends sitzen wir dann gemeinsam im China-Restaurant in Gey: Die sieben Freunde aus Höchenschwand, unser Pastor, unser Ortsvorsteher und sieben Höchenschwand-Fahrer aus der Eifel. Ich habe einen Sitzplan und Tischkärtchen gemacht, damit Schwarzwälder und Eifeler gut gemixt sitzen und sich gegenseitig kennenlernen können. Die Stimmung ist hervorragend. Es wird viel gelacht und lecker gegessen. Vom Känguru-Fleisch hat aber wohl niemand probiert. Zumindest hatte keiner nach dem Essen Schluckauf…

Abendessen im China-Restaurant in Gey
Abendessen im China-Restaurant in Gey
Tag 2 des Besuchs der Kolpingfamilie Höchenschwand-Häusern

Am nächsten Morgen frühstücken wir (die Kolpingfamilie, unser Pastor und ich) bei Friedel Sauer, wo die meisten Höchenschwander untergebracht sind. Christel und Friedel haben Unmengen Wurst aufgetischt, unmöglich, das alles zu schaffen!

Auf dem Westwall bei Simmerath
Auf dem Westwall bei Simmerath

Nach dem Frühstück stoßen meine Wanderfreunde zu uns, und wir fahren in Richtung Simmerath, wo wir kurz den Westwall und einen Biberdamm in der Kall besichtigen.

Hohe Hecken in Höfen
Hohe Hecken in Höfen
Hohe Hecken in Höfen
Hohe Hecken in Höfen
Hohe Hecken in Höfen
Hohe Hecken in Höfen
Hohe Hecken in Höfen
Hohe Hecken in Höfen
Elli unter der "Hecke 2015"
Elli unter der „Hecke 2015“

Danach geht es nach Höfen in das Monschauer Heckenland, wo die riesigen Hecken bestaunt werden. Schnell kommen wir mit dem Besitzer einer der exklusiven Hecken ins Gespräch. Er möchte uns noch sein restauriertes uraltes Fachwerkhaus von innen zeigen, aber leider müssen wir den Zeitplan einhalten. Anni und Gisela schaffen es, noch kurz mit in das Fachwerkhaus zu gehen und uns auf dem Rückweg zu den Fahrzeugen wieder einzuholen.

An der Rur in Monschau
An der Rur in Monschau
Sind das Forellen?
Sind das Forellen?

In Monschau haben wir etwas Schwierigkeiten, auf Anhieb freie Parkplätze zu finden. Wir bummeln stressfrei durch das romantische, tief im Rurtal liegende Städtchen mit seinen schiefen, uralten, beeindruckenden Fachwerkhäusern. Matthias interessiert sich vor allem dafür, ob es in der Rur Forellen gibt. Ich zeige ihm, dass hier die Forellen unter der Brücke hängen. Es sind aber wohl nicht die, die einen passionierten Angler vom Hocker hauen… Als wir zu den Fahrzeugen zurückkehren, hören wir Jagdhörner. Eine Bläsergruppe bringt einige Stücke zu Gehör.

In Monschau
In Monschau
In Monschau
In Monschau
Fachwerk in Monschau
Fachwerk in Monschau
Fachwerk in Monschau
Fachwerk in Monschau
Haus aus der ARD-Serie "Die Eifelpraxis"
Haus aus der ARD-Serie „Die Eifelpraxis“
Jagdhorn-Bläser
Jagdhorn-Bläser
Fritten, Currywurst und Belgisches Bier im Haus Ternell in Belgien
Fritten, Currywurst und Belgisches Bier im Haus Ternell in Belgien

Wir fahren hinüber nach Belgien durch das Hohe Venn, einem riesigen Moorgebiet, das sich über Deutschland und vor allem Belgien erstreckt. Auf halber Strecke zwischen Monschau-Mützenich (Deutschland) und Eupen (Belgien) liegt das Naturinformationszentrum Haus Ternell, wo ich einen Tisch ab 12:00 Uhr bestellt habe. Pünktlich um 12:10 Uhr sitzen wir im Restaurant und freuen uns auf Belgische Fritten und Belgisches Bier.

Fritten, Currywurst und Belgisches Bier im Haus Ternell in Belgien
Fritten, Currywurst und Belgisches Bier im Haus Ternell in Belgien

Nach dem leckeren Essen besichtigen wir noch einen Palsa im Hohen Venn. Zum Glück sind (trotz der Hitze und des fehlenden Regens) die roten Fahnen (Brandgefahr!) nicht gehisst, so dass wir das Venn betreten dürfen.

Im Hohen Venn in Belgien
Im Hohen Venn in Belgien

Später fahren wir zurück nach Deutschland und nehmen die Himmelsleiter Richtung Roetgen. In Roetgen biegen wir in eine kleine Seitenstraße ab und befinden uns, ohne dass wir es bemerken, wieder in Belgien, nämlich in Petergensfeld – direkt vor einem Supermarkt, wo einige von uns günstig Kaffee und natürlich Belgisches Bier kaufen.

Wir machen einen kurzen Halt in Schmidt, wo wir die Kirche „St. Mokka“ besuchen und die schöne Aussicht auf den Rursee genießen.

Rursee von der Schönen Aussicht in Schmidt
Rursee von der Schönen Aussicht in Schmidt
Rursee von der Schönen Aussicht in Schmidt
Rursee von der Schönen Aussicht in Schmidt
In Nideggen (Foto: Anni Vogelbacher)
In Nideggen (Foto: Anni Vogelbacher)

Unsere nächste Station ist das mittelalterliche Städtchen Nideggen, wo wir erst einmal Kaffee trinken und Kuchen essen. Dann besichtigen wir die alte Burg aus dem 12. Jh. und genießen die Aussicht auf das schöne Rurtal.

Auf Burg Nideggen
Auf Burg Nideggen
Auf Burg Nideggen
Auf Burg Nideggen
Auf Burg Nideggen
Auf Burg Nideggen

Bei herrlichem Wetter düsen wir Richtung Tagebau Hambach, vorbei am Fliegerhorst Nörvenich, wo einst die Heimat des Starfighters, der F-104 war, und viele Piloten ums Leben kamen. Heute ist hier der Eurofighter stationiert.

Am Tagebau Hambach
Am Tagebau Hambach
Am Tagebau Hambach
Am Tagebau Hambach
Am Tagebau Hambach
Am Tagebau Hambach
Am Tagebau Hambach
Am Tagebau Hambach
Am Tagebau Hambach
Am Tagebau Hambach
Am Tagebau Hambach
Am Tagebau Hambach

Bei Elsdorf gibt es mehrere Aussichtspunkte, von denen aus man in den größten Tagebau von RWE Power, den Tagebau Hambach, schauen kann. Wegen des (Fein-)Staubes ist es hier immer etwas diesig. Obwohl im Tagebau Hambach die größten Bagger der Welt werkeln, wirken diese aufgrund der Weite und der Tiefe (bis zu 370 Meter) sehr klein. Bis zu 100 Meter dick ist hier die Braunkohleschicht.

Noch einen Tagebau besuchen wir, nämlich den Tagebau Inden. Er ist kleiner als Hambach und deshalb können wir einen der Bagger aus einer etwas geringeren Entfernung arbeiten sehen. Im Tagebau Inden wurde übrigens reiner Bernstein gefunden.

Am Tagebau Inden
Am Tagebau Inden
Am Tagebau Inden
Am Tagebau Inden
Blick vom Indemann auf den Tagebau Inden
Blick vom Indemann auf den Tagebau Inden
Blick vom Indemann auf das Kraftwerk Weisweiler
Blick vom Indemann auf das Kraftwerk Weisweiler
Blick auf das Restaurant am Indemamm
Blick auf das Restaurant am Indemamm

Unser nächstes Ziel ist die Goltsteinkuppe am Tagebau Inden mit dem 36 Meter hohen Indemann, den wir natürlich besteigen – oder besser befahren. Denn wir nehmen den Aufzug nach oben. Die letzten Etagen (12 Meter) müssen allerdings zu Fuß zurückgelegt werden. Einige von uns trauen sich auch, in den freitragenden Arm des Indemannes zu gehen. Hier dürfen aus statischen Gründen max. 10 Personen gleichzeitig hinein. Ein komisches Gefühl, durch den Gitterboden in die Tiefe zu schauen…

Illuminierter Indemann
Illuminierter Indemann
Illuminierter Indemann
Illuminierter Indemann

Nachdem wir (es ist inzwischen dunkel geworden) die beeindruckende Illumination des Indemannes mit seinen 40.655 Leuchtdioden bewundert haben, fahren wir zurück nach Gey und stärken uns auf dem Pfarrfest mit Zwiebelkuchen, Federweißer und vor allem: Kölsch! Gerne und laut singen wir  das zu vielen Runden von Gerold angestimmte Lied „Ein Prost mit harmonischem Klange“, so dass sich die Anwesenden Gäste in der Wein- und Zwiebelkuchen-Bude animiert sehen, einen Gegengesang anzustimmen…

Tag 3 des Besuchs der Kolpingfamilie Höchenschwand-Häusern

Der Sonntag beginnt wieder mit einem gemeinsamen Frühstück bei Sauers. Unser Pastor und ich verabschieden uns aber frühzeitig, weil er noch eine Messe in Großhau hat und ich mich auf das Orgelspiel für die Familienmesse zum Pfarrfest in Gey vorbereiten will. Den Liedplan habe ich schon vor zwei Tagen ausgearbeitet und hoffe, dass der Pastor mit allen Liedern einverstanden ist, die ich ausgesucht habe:

Einzug Lobe den Herren, den mächtigen König op. 129 Nr. 9 von Gustav Adolf Merkel (Orgel)
Lobe den Herren, den mächtigen König GL 392 Verse 1+5
Gloria Singt dem Herrn der Herrlichkeit GL Aachen 781
Vor dem Evangelium Wenn Glaube bei uns einzieht GL Aachen 806 Verse 1-3
Credo Ich glaube, Herr, dass du es bist GL Aachen 801
Gabenbereitung Wenn das Brot, das wir teilen GL 470 Verse 1,2+4
Sanctus Heilig bist du, Gott unser Herr GL Aachen 733
Vor der Kommunion O heil’ge Seelenspeise GL 213 Verse 1+4 nach der alten Melodie
Zur Kommunion Prière à Notre Dame aus der Suite Gothique op. 25 von Léon Boëllmann (Orgel)
Vor dem Segen Möge die Straße uns zusammenführen GL Aachen 813 Verse 1,2+4
Auszug Präludium F-Dur op. 23 Nr. 1 Gustav Adolf Merkel (Orgel)

Nach der Messe, an der wieder Kolpingfamilie und Wanderfreunde teilnehmen, fahren wir nach Vossenack in das Museum „Hürtgenwald 1944 und im Frieden“. Unser Ortsvorsteher spendiert uns den Eintritt und eine hervorragende Führung.

Im Museum "Hürtgenwald 1944 und im Frieden"
Im Museum „Hürtgenwald 1944 und im Frieden“
Im Museum "Hürtgenwald 1944 und im Frieden"
Im Museum „Hürtgenwald 1944 und im Frieden“
Im Museum "Hürtgenwald 1944 und im Frieden"
Im Museum „Hürtgenwald 1944 und im Frieden“
Im Museum "Hürtgenwald 1944 und im Frieden"
Im Museum „Hürtgenwald 1944 und im Frieden“
Am Museum "Hürtgenwald 1944 und im Frieden"
Am Museum „Hürtgenwald 1944 und im Frieden“

Das Wetter hat sich gedreht, und wir hören den Regen auf das Dach prasseln. Matthias hat vergessen, das Schiebedach zu schließen. Während Rita versucht, das Wasser aus dem Auto zu entfernen, taucht Matthias nach verirrten Forellen…

Kreuzigungs-Gruppe von Pater Laurentius Englisch (OFM)
Kreuzigungs-Gruppe von Pater Laurentius Englisch (OFM)

Nach der Führung im Museum fahren wir zur Vossenacker Kirche. Auf dem Friedhof zeige ich meinen Gästen die faszinierende Kreuzigungsgruppe von Pater Laurentius Englisch. Pater Laurentius gehört zum Franziskaner-Kloster in Vossenack und ist ehemaliger Schüler von Joseph Beuys.

An der Kreuzigungs-Gruppe von Pater Laurentius Englisch (OFM)
An der Kreuzigungs-Gruppe von Pater Laurentius Englisch (OFM)

Einen ganz kurzen Abstecher machen wir noch zum Soldaten-Friedhof nach Hürtgen, der auf unserem Weg liegt. Danach geht es auch heute wieder zum Pfarrfest nach Gey. Matthias findet dort sofort seinen Favoriten: Den Stand mit dem Forellen-Räucherofen!

Wegen des wechselhaften Wetters setzen wir uns in das Pfarrheim. Wir finden zum Glück noch genug Plätze für uns alle an einer Tischreihe.

Salat, Grillwurst, Nackensteaks, Fritten, geräucherte Forellen, Waffeln, Zwiebelkuchen, Steinofenbrot und jede Menge Kuchen – niemand braucht zu hungern. Dazu Wein, Federweißer, Pils, Kölsch, Wasser, Kaffee, Limo.

img_Auf dem Pfarrfest in Gey
Auf dem Pfarrfest in Gey
img_Auf dem Pfarrfest in Gey
Auf dem Pfarrfest in Gey

Viel zu schnell geht die Zeit vorbei, und dann  heißt es leider wieder „Abschied nehmen!“.

Abschied
Abschied
Abschied
Abschied

Ich bin schon ein wenig traurig. Aber bald sehen wir uns ja in Höchenschwand wieder!

Abschied
Abschied

Natürlich bin ich auch ein bisschen stolz darauf, dass alles so gut geklappt hat und dass ich die Zeitbedarfe für die einzelnen Stationen gut eingeschätzt habe. Wir haben mehr geschafft, als vorgesehen! Aber es lag auch daran, dass alle Teilnehmer super diszipliniert waren und niemand aus der Reihe getanzt ist. Eine wirklich harmonische Truppe! Wir haben uns alle gut verstanden und viel, viel Spaß gehabt!

Abschied
Abschied

Ich denke, es ist sicherlich nicht der letzte Besuch der Kolpingfamilie Höchenschwand-Häusern bei uns in Gey und keinesfalls sind meine Freunde aus der Eifel das letzte Mal in Höchenschwand gewesen. Die Planungen für das nächste Jahr laufen schon!

Abschied
Abschied
Abschied
Abschied

 

 

 

 

 

 

4 Gedanken zu „Tiefe Löcher, hohe Hecken, weites All – Besuch der Kolpingfamilie Höchenschwand-Häusern in Gey“

  1. Lieber Ronald, ich war zum Reisetermin und jetzt auch wieder in Äthiopien. Nun, hier ist es zwar interessant, aber die Bilder zeigen mir, dass die Reise zu den hohen Hecken und den tiefen Löchern mindestens ebenfalls sehr interessant war.
    Ich wäre sehr gerne dabei gewesen!
    Viele Grüße
    Georg Villinger

    1. Lieber Georg,
      ja, schade, dass du nicht dabei sein konntest!
      Ich wünsche dir viel Erfolg in Äthiopien und komm gesund wieder nach Höchenschwand zurück!
      Wir sehen uns…
      Liebe Grüße
      Ronald

  2. Lieber Ronald,
    die Tage in Gey waren für uns sehr beeindruckend, humorvoll und lehrreich -einfach schön-.
    Alles war super organisiert, das Programm war klasse!
    Tausend Dank für all deine Mühe!!
    Auch für die liebevolle Gastfreundlichkeit ein herzliches ,,Dankeschön“ nach Gey .
    Wir freuen uns auf das Wiedersehen im nächsten Jahr.
    Liebe Grüße
    Rita und Matthias

    1. Liebe Rita, lieber Matthias,
      vielen Dank für euren schönen Kommentar!
      Uns allen haben die 3 Tage mit euch Höchenschwandern super gefallen!
      Wie gesagt, es lag nicht nur an der Organisation, sondern auch an der Disziplin aller Teilnehmer, ohne die das umfangreiche Programm nicht zu schaffen gewesen wäre! Wir haben ja sogar noch außerplanmäßig St. Mokka und die „Schöne Aussicht“ in Schmidt genossen.
      Auch wir „Geyer“ freuen uns wieder auf das nächste Jahr in Höchenschwand mit euch allen und vielleicht sehen wir uns ja alle auch irgendwann einmal wieder bei uns in Gey…
      Liebe Grüße
      Ronald

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