Und die Patienten-Bande brüllt: Wer hat das Hüftgelenk geklaut?

Für jeden Karnevalisten ist es das wichtigste Datum der zweiten Jahreshälfte: der 11.11. Für die kölschen Jecken beginnt eine neue Session. Für mich auch, denn an diesem Tag will ich meine alte Hüfte wegschmeißen und mir quasi als Weihnachtsgeschenk ein neues Hüftgelenk zulegen.

Natürlich habe ich so meine Ängste: Geht alles gut? Kann ich Treppen auf- und absteigen oder muss ich mein Nachtlager Parterre aufschlagen? Kann ich wieder Orgel spielen oder muss ich die Fußsätze und Bewegungsabläufe für das Pedal neu erlernen? Wandern? Fotografieren in allen möglichen Posen? Wird die richtige Hüft-Seite ersetzt? Behalte ich mein Bein?

Meine Frau schaut mich jetzt schon an, als wäre mein letztes Stündlein gekommen. Ich gebe ihr den wohlgemeinten Rat, sich schon einmal im gegenüberliegenden Bestattungshaus nach Sonderangeboten zu erkundigen.

Einen Tag vor der geplanten OP checke ich im Krankenhaus ein. Nachdem der Papierkram in der Patienten-Aufnahme erledigt ist, geht es zum Vorgespräch, zur Blutabnahme und zum Röntgen.

Beim Röntgen wird mir eine Metallkugel in die Leiste geklebt. Sie dient auf dem Röntgenbild zum Größenvergleich/Maßstab. Nach dem Röntgen ist es mir als Mann ein Bedürfnis, vorsichtig zu kontrollieren, ob die Anzahl der Kugeln wieder stimmig ist.

Dann geht es auf die Station, wo ich in Einzelhaft komme. Mittags gibt es Leberkäse mit Kartoffel-Püree. Abends (wie an den folgenden Abenden auch) zwei Scheiben Graubrot, 2 Scheiben Käse und zwei Scheiben Aufschnitt, einen Joghurt und eine Tasse Tee.

Eine Schwester kommt, um mich rund um den OP-Bereich zu rasieren. Ich bitte um besondere Vorsicht, da ich für gewisse Körperteile durchaus noch Verwendungsmöglichkeiten sehe. Es geht alles gut.

Ab 24:00 Uhr darf ich nichts mehr essen und trinken. Gegen die Krankenhauskeime muss ich 3x täglich eine Salbe in die Nasen-Vorhöfe verstreichen und 1x täglich eine Ganzkörperwaschung mit einer speziellen antiseptischen Lotion durchführen. Drei Tage lang.

Am Mittwoch, den 11.11., kurz nach 08:00 Uhr, geht es in den OP.

Nach einer guten Stunde im Aufwachraum: Ich stelle erleichtert fest, dass die richtige Seite operiert worden ist und es sich nicht um Phantomschmerzen handelt. Das Bein ist also noch dran. Nach einem verdösten Tag kann ich abends schon wieder essen. Und ich stelle mir vor, wie es sein wird, wenn ich erstmalig mit Rollator über die Krankenhausflure jage. Gegen Mitternacht fällt mir daraufhin folgendes lyrisches Meisterwerk ein (Ähnlichkeiten mit dem bekannten Lied „Die Affen rasen durch den Wald“ sind rein zufällig):

Der Ronald, der rast über’n Flur:
„Wer hat meine Hüfte nur?“
Und die Patienten-Bande brüllt: „Wer hat das Hüftgelenk, wer hat das Hüftgelenk, wer hat das Hüftgelenk geklaut?“

Verzweifelt sucht die Küchentruppe.
Sie braucht den Knochen für die Suppe!
Und die Patientenbande brüllt…

Die Patienten-Frau ruft voller Gram:
„Mein Mann, der ist jetzt völlig lahm!“
Und die Patienten-Bande brüllt…

Ganz weise spricht der Therapeut:
„Es geht ohn‘ eig‘ne Hüft‘ ab heut‘.“
Und die Patienten-Bande brüllt…

Der Patienten-Erbe will nur weißen:
„Ist der Keramik-Kopf aus Meißen?“
Und die Patienten-Bande brüllt…

Die Krankenschwester mit Gefühl,
legt dem Patienten ´ne Kanül.
Und die Patienten-Bande brüllt…

Die Kasse hin und her sich windet,
damit der Beitrag nicht verschwindet.
Und die Patienten-Bande brüllt…

Der Klinik-Leitung strahlt’s Gesichte,
verdient nicht schlecht an der Geschichte.
Und die Patienten-Bande brüllt…

Die Nachtschwester hat nur ein Ziel,
hält die Patienten möglichst still.
Doch die Patienten-Bande brüllt…

Der Doktor hat ´nen Sammel-Spleen,
legt Hüften ein in Formalin!
Und die Patienten-Bande brüllt: „Der hat das Hüftgelenk, der hat das Hüftgelenk, der hat das Hüftgelenk geklaut! Der hat das Hüftgelenk, der hat das Hüftgelenk, der Doktor hat‘s geklaut!

Bereits am nächsten Morgen kommt der Physiotherapeut und ich darf schon aufstehen und lerne, Vertrauen in das neue Hüftgelenk zu bekommen und mit dem Rollator zu gehen. Voraussichtlich für die nächsten drei Monate gilt: Hüfte nicht unter 90° beugen! Beim Bücken das betroffene Bein nach hinten, beim Sitzen nach vorne strecken. Nicht tief sitzen, deshalb bekomme ich ein Spezialkissen zur Sitzerhöhung und auch eine Toilettensitz-Erhöhung. Ich habe den Eindruck, dass das operierte Bein nun ein klein wenig länger ist. Am Abend wird der Drainage-Schlauch gezogen.

Tag 2 nach der OP: Der Therapeut bringt mir das Gehen mit zwei Krücken bei und führt eine Lymphdrainage durch. Bei der Lymphdrainage handelt es sich um eine Massage die dafür sorgt, dass der Bluterguss sich am Bein entlang verteilt und dadurch weniger Beschwerden macht, als wenn er an einer Stelle konzentriert und dick bleibt. Die Lymphdrainage tut mir jedes Mal sehr gut und das Laufen fällt mir anschließend wesentlich leichter.

Am dritten Tag nach der OP kann ich mich bereits selbständig waschen. Mit der Krücke führe ich den Waschlappen zu Stellen, die ansonsten im Moment für mich unerreichbar sind. Z.B. benutze ich die schmalen Unterarmstützen, um den Waschlappen zwischen die Zehen des linken Fußes zu drücken. Nur das Zähneputzen fällt mit der Krücke etwas schwer, weshalb ich hierfür doch zur bewährten Zahnbürste greife. Den linken Socken kann ich mit der Krücke ausziehen und die Hosen anziehen. Dazu führe ich den gesamten Stock durch das linke Bein meiner Unterhose bzw. Jogging-Hose und kann so mein linkes Bein vorsichtig in das Hosenbein stecken. Letzteres ziehe ich mit Hilfe des Stockes hoch. Auf diese Weise erreiche ich das Maximum an Selbständigkeit. Nur diese linke Socke macht Schwierigkeiten. Da muss die Schwester mir helfen.

Über das Essen kann ich eigentlich nicht meckern. Trotzdem stehe ich in diesen Tagen oft am Fenster, und meine Blicke schweifen sehnsüchtig hinüber zur Metzgerei auf der anderen Straßenseite.

Wochenende und viel Besuch. Das wiederum bedeutet langes Sitzen in der Cafeteria. Der Therapeut hatte mich gewarnt: Montags ist mein Bein vom langen Sitzen geschwollen. Ich bekomme eine Salbe, damit die Schwellung abklingt. Nun lerne ich das Gehen mit nur einer Krücke und das Treppensteigen. Der Physiotherapeut fragt, wie groß ich bin. „1,85“ antworte ich, „D.h., jetzt 1,86“. Er verzieht keine Miene. Heute wird auch noch einmal zur Kontrolle geröntgt. Abends bekomme ich endlich die Erlaubnis, auf der gesunden Seite schlafen zu dürfen. Das ewige Liegen auf dem Rücken kann ich nicht ab.

Am Dienstag nach der OP laufe ich mit den Krücken etwa 600 Meter an einem Stück und zusätzlich zwei kleine Treppen. Das linke Bein scheint nun nicht mehr ganz so viel länger, als das rechte. Vielleicht sind am Ende der Reha die Beine wieder gleich lang. Nachmittags laufe ich noch einmal 550 Meter auf dem Laufband im Rehazentrum. Dort ist auch Platten-Drücken mit den Beinen zum Aufbau der Muskeln angesagt.

Es zeichnen sich jetzt leider Probleme mit der Genehmigung der nach dem Krankenhausaufenthalt unbedingt erforderlichen Rehabilitation ab.

Acht Tage nach der OP soll ich entlassen werden. Am Vorabend gibt es noch Action: Während ich „Aktenzeichen xy ungelöst“ schaue, höre ich Krawall vor dem Krankenhaus. Drei Personen beobachte ich, die offensichtlich die Absperrungen zum neu gebauten Parkplatz des Krankenhauses teilweise umgeworfen haben. Eine dieser Personen schnappt sich einen der Beton-Füße der umgestoßenen Absperrung und schmeißt ihn mit voller Wucht in das große Schild der Klinik. Ich rufe die Polizei. Während ich ohne Sichtkontakt zu den Krawallbrüdern telefoniere, wird wohl auch noch ein weiterer Betonklotz in die Fensterscheibe des gegenüberliegenden Blumenladens geworfen.

Entlassungstag. Vom Krankenhaus bekomme ich einen Transportschein. Die Schwester hat bereits ein Taxi für die Fahrt in meinen etwa 30 km entfernten Heimatort bestellt.

Auch einen Implantat-Pass erhalte ich. Altmetalldiebe können auf diese Weise recht einfach feststellen, dass es bei mir etwas zu holen gibt. Wenn ich übrigens einmal beim Schwimmen von dem vielen Metall auf den Meeresgrund gezogen werde und ein zufällig anwesender Haifisch erkennt, welcher Leckerbissen ich eigentlich bin, dann ist es nicht so tragisch, wenn er seine Mahlzeit mit meinem linken Bein beginnt und sich dabei am Implantat einige Zähne ausbeißt. Denn Haifischzähne wachsen ja bekanntlich nach. Tragischer ist es, wenn dir am Flughafen in New York ein schießwütiger Ami mit seiner Pumpgun deinen Oberschenkel wegbläst, weil es beim Durchqueren der Sicherheitsschleuse gepiepst hat. Da solltest du vorher mit deinem Implantat-Pass dezent darauf hinweisen, dass das Metallding, was in deinem Oberschenkelknochen steckt, keine Kalaschnikow ist.

Zu Hause erreicht mich die Nachricht, dass mein Rentenversicherer die Reha abgelehnt hat. Also wird ein neuer Reha-Antrag, diesmal an meine Krankenversicherung gestellt. Zum Glück habe ich, weil sich die Verzögerung bereits abzeichnete, vom Krankenhaus vorsorglich ein Rezept für Lymphdrainagen und Krankengymnastik erhalten. So muss keine wertvolle Zeit bis zur Reha ungenutzt verstreichen. Die Lymphdrainagen und die Krankengymnastik beim örtlichen Physio-Therapeuten tun mir auch immer sehr gut.

Für meine Frau habe ich ab jetzt mindestens Pflegestufe III. Hier gilt es für mich, geschickt zwischen Komfort und Eigenständigkeit zu lavieren.

Erstmals in meinem Leben kann ich übrigens behinderte Menschen verstehen, die wir Gesunden damit nerven, dass wir ihnen alle Handgriffe abnehmen wollen und sie sich vor lauter Hilfsbereitschaft erdrückt fühlen.

Da ich erhöht sitzen muss, wurden mir ein Sitzkissen und eine Toilettensitz-Erhöhung verschrieben. Der erhöhte Toilettensitz hat zwei Armlehnen und ich throne darauf, wie King George. Ich überlege, ob es unverschämt ist, meine Ehefrau wegen der Pflegestufe III zu bitten, mir beim Thronen die Zeitung geöffnet zu halten, damit ich mich über das neueste Weltgeschehen informieren kann.

Mein erster Test gilt natürlich dem Orgelspiel. Ich kann auf der Orgelbank gut sitzen. Sogar das Pedalspiel klappt schon wieder. Allerdings muss ich hierbei noch vorsichtig sein und Literatur mit schwierigeren Pedalläufen vermeiden.

Da das Treppensteigen keine Probleme macht, brauche ich nicht umgebettet zu werden. Ich kann im meinem Schlafzimmer nächtigen.

Am Tag nach der Entlassung gehe ich zum Hausarzt, der mir die im Krankenhaus-Bericht empfohlenen Medikamente (schmerzstillend, entzündungshemmend, magenschonend und Thrombose verhindernd) verschreibt.

Zwölf Tage nach der OP sollen die Klammern gezogen werden. Da eine Stelle der Narbe noch etwas auseinander klafft, zieht der Hausarzt nur einen Teil der Klammern. Ein Blutbild wird gemacht. Einige Tage später werden die Restklammern gezogen aber zwei Klammerpflaster über die immer noch offene Stelle geklebt.

Am 26.11. erreicht mich die Zusage meines Krankenversicherers, dass er die Kosten für die ambulante Reha für 15 Anwendungstage übernimmt. Der Tagessatz beträgt gut 95,– Euro inklusive Fahrtkosten für den Bring- und Abholdienst zum ca. 7 km entfernten Reha-Zentrum. Ich darf ja noch nicht Auto fahren.

Dafür kann ich jetzt schon, gut 2 Wochen nach der OP, ohne Krücken umherhumpeln. Und ich schaffe es auch endlich, mit Hilfe von zwei langen, metallenen Schuhanziehern, die linke Socke selbst anzuziehen. Dazu halte ich mit den gebogenen oberen Enden der Schuhanzieher die Sockenöffnung auseinander. Sobald die Zehen in der Socke stecken, führe ich die Krümmung des einen Schuhanziehers mit der Socke vorsichtig über die Ferse. Nun gut, es gibt im Handel auch spezielle Sockenanziehhilfen. Schuhe binden? Dagegen gibt es Slipper und Schuhe mit Klettverschlüssen.

Wegen einer Geburtstagsfeier und einer Goldhochzeit am Wochenende und der damit verbundenen langen Sitzerei, geht es mir am Montag wieder etwas schlechter.

Am Dienstag habe ich meinen ersten Reha-Tag. Aber über die Reha will ich gesondert berichten.

11 Gedanken zu „Und die Patienten-Bande brüllt: Wer hat das Hüftgelenk geklaut?“

  1. Hallo Ronald, aus der Lektüre Deines tollen Berichtes lerne ich, dass das Sprach-, Schreib- und Kreativitätszentrum des Mannes offensichtlich nicht in der Hüfte zu sitzen scheint, vulgo nicht mit herausgeschnitten wurde und immer noch vorhanden ist. Lachen soll ja auch heilen. Deshalb habe ich Deine Liedkreation mehrfach gelesen/gesungen und dabei gelacht und dabei herzhaft lachen müssen. Ich gehe davon aus, dass meine noch heile Hüfte davon profitiert. Die besten Grüße sowie Wünsche für eine gesegnete Weihnacht aus dem Südschwarzwald! Ich freue mich auf das Wiedersehen in 2016.

    1. Hallo Georg,
      es freut mich, dass dir mein Meisterwerk, welches sicherlich in die deutsche Literaturgeschichte eingehen wird, so gut gefällt!
      Der Bericht über die Reha ist bereits in Arbeit. Er wird mindestens genauso lesenswert sein. Danach hoffe ich, wieder Foto-Berichte mit Fotos einstellen zu können.
      Ich freue mich, dass deine Hüfte noch o.k. ist. Es geht nichts über das Original…
      Auch dir wünsche ich ein schönes, gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes, erfolgreiches neues Jahr!
      Die Höchenschwand-Aufenthalte sind für 2016 bereits fest geplant. Auch werde ich im Mai in Höchenschwand einen Vortrag auf Wunsch der Kolpingfamilie halten. Wäre schön, wenn du an dem Abend Zeit hättest.
      Liebe Grüße aus der „tropischen“ Nordeifel
      Ronald

  2. Lieber Ronald,

    auch wir haben herzlich über deinen tollen Bericht lachen müssen, über das umgetextete Lied der Affenbande musste ich sogar Tränen lachen :-)) Du bist vielleicht ’ne Marke.
    Da Gerd sich ja auch ein neues Hüftgelenk zugelegt hat, wurde er nach der OP und Reha auch in meinen Gedanken mindestens bei Pflegestufe III eingestuft und ich habe mich selbst zu seiner privaten Kranken-Schwester auserkoren. Und was soll ich sagen………. nach der zweiten Hüftgelenk (andere Seite) bin ich zur Oberschwester befördert worden. Aber auch ich habe schnell gemerkt, dass zu viel Hilfe dem Patienten tatsächlich auf „den Keks“ gehen kann. Obwohl, die Idee mit dem Halten der geöffneten Tageszeitung vor dem Thron, findet Gerd im Nachhinein garnicht so übel………

    Gerd und ich wünschen dir weiterhin gute Besserung und freuen uns sehr, dass es mit dem Orgeln 😉 schon wieder klappt! Alles andere, wie z.B. das Wandern usw. wird auch wieder werden und wir sind schon sehr auf deine neuen Berichte gespannt.

    Herzliche Grüße aus Köln
    Conny &Gerd

    P.S. Vergesse bloß nie deinen Implantat-Pass, besonders wenn du nach New York fliegst 🙂

    1. Liebe Conny, lieber Gerd,
      vielen Dank für den schönen Kommentar und die guten Wünsche aus Köln!
      Die erste kleine Wanderung werde ich übermorgen zu den Bibern machen. Mal sehen, wie es klappen wird.
      Jetzt dürft ihr euch über den Bericht von der Reha freuen, der demnächst erscheinen wird.
      Ich wünsche euch einen guten Rutsch und ein gesundes 2016!
      Liebe Grüße
      Ronald

  3. Hallo Ronald,
    Du hattest Deine „Hüftgelenkssuche“ ja schon einen Tag nach
    der OP im Kopf (lt. SMS) wo andere sich noch mit Schmerzen plagen. Um so schöner jetzt die Vollendung mit weiteren Strophen des Liedes : „Wer hat mein Hüftgelenk geklaut….“, zu lesen.
    Das könnte unser Wander-Hit werden. Schaun wir mal……
    singende Grüsse
    Katharina & Klaus

    1. Liebe Katharina, lieber Klaus,
      erst einmal vielen Dank für euren Kommentar! Ich freue mich ja über Reaktionen auf meine Berichte. Insbesondere natürlich, wenn sie positiv sind…
      Die meisten Verse hatte ich übrigens sogar schon am Abend des OP-Tages im Kopf.
      Liebe Grüße von der Höhe Geys in das Rurtal
      Ronald

  4. Hallo liebes Brüderchen, solltest deinen tollen Erlebnisbericht in jeder orthopädischen Arztpraxis oder Krankenhausabteilung, auslegen. Jeder Patient, der das liest, hat keine Angst mehr und wird um eine Hüft-Op betteln. Somit kommen die Kliniken aus den roten Zahlen, und du könntest sogar Provision verlangen. Vielleicht bekommst du ja sogar eine Stelle als Hüft-Vor-OP-Seelsorger. Laß dir das mal durch den Kopf gehen. Ein Zweites Standbein (Haha..) ist doch nicht verkehrt, oder?

    1. Hallo liebes Schwesterchen,
      ein toller Vorschlag und ein Kommentar so ganz nach meinem Geschmack…
      Ich werde darüber nachdenken, mir so viele zweite Standbeine zu schaffen, dass ich vollkommen ohne Hüften durchs restliche Leben spazieren kann.
      Liebe Grüße
      Bruder Ronald

  5. Hallo Ronald,

    Sollten unsere Politiker Deine Schilderung lesen (was aber nicht zu erwarten ist), wäre kein Gelächter zu hören, sondern ein erneuter Aufschrei wegen der Lastenverteilung bei den Krankenkosten (ähnlich wie beim Länderausgleich) nach dem Motto: Operation UND Reha, das geht zu weit, da müssen ja wir im Süden die Kosten mittragen – und das für einen „Preussen“, so geht’s ja nicht.
    Soviel zu unseren – im Unterhalt – viel zu teuren Politikern.
    Na dann, weitere erfolgreiche Genesung und liebe Gruesse auch an Erika,
    Dein Klaus

  6. Noch ein Rechercheergebnis aus Mitterhausen:
    Die Vivian hat an Knochen Spass,
    verspeist ihn liegend im hohen Gras!
    Und die Patienten-Bande brüllt: „Die hat das Hüftgelenk, die hat das Hüftgelenk, die hat das Hüftgelenk geklaut! Die hat das Hüftgelenk, die hat das Hüftgelenk, die Vivian hat‘s geklaut!
    Vivian mit Hüftknochen

    1. Hallo Klaus,
      vielen Dank für deinen Kommentar aus Bayern und deine Genesungswünsche!
      Jetzt verstehe ich die Zusammenhänge! Deine ehemaligen Studenten entsorgen reihenweise Hüftknochen um Maschinen zur Herstellung von Hüft-Implantaten zu konzipieren, bzw. den Bedarf hierfür zu steigern. Die Knochen selber werden zur rückstandslosen Vernichtung der Vivian zugeführt.
      Meine Rache: Ich werde Vivian als Vivimed beim nächstbesten China-Restaurant kostenlos abgeben…
      Liebe Grüße aus Nordrhein-Westfalen nach Bayern!
      Ronald

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