SIRIL Bedienungsanleitung - Änderungen speichern

SIRIL Bedienungsanleitung – Astro-Fotobearbeitung Teil 2

Im Teil 1 unserer SIRIL Bedienungsanleitung haben wir gelernt, wie SIRIL installiert und konfiguriert wird. Im Teil 2 erkläre ich nun, wie wir beim Stacken und Bearbeiten der Astro-Fotos mit  SIRIL vorgehen.
SIRIL Bedienungsanleitung – Einleitung

Diese SIRIL Bedienungsanleitung beginnt mit der Verwendung von Scripts, die gerade Anfängern die Arbeit beim Preprocessing enorm erleichtern. Bei der „Photometrischen Farbkalibrierung“ dagegen sind ein paar Dinge zu beachten, um ans Ziel zu kommen. Aber keine Angst, auch hier gibt diese SIRIL Bedienungsanleitung Hilfestellung.

Die in dieser SIRIL Bedienungsanleitung verwendeten Fotos zeigen die sog. Rho-Ophiuchi-Region in den Sternbildern Skorpion und Schlangenträger. Die Lichtverschmutzung in Richtung des horizontnahen Geschehens war nicht unerheblich. Bei der verwendeten Kamera handelte es sich um eine unmodifizierte Canon 5D4 mit einem 70-200mm-Objektiv bei 200 mm Brennweite und Blende 3,5. Die Einzelbelichtungszeit betrug 121 Sekunden bei ISO 3200. Von der geplanten Gesamtbelichtungszeit blieben bedauerlicherweise lediglich 11×121 Sekunden = 22 Minuten und 11 Sekunden übrig, da zahlreiche Fotos wegen Windstößen etc. aussortiert werden mussten. Zur Verwendung kamen schließlich 11 Lights, 19 Darks, 25 Biases und 25 Flats. Letztere wurden (entgegen der reinen Lehre) erst am nächsten Tag angefertigt. Als Nachführung habe ich den Star Adventurer benutzt. Es waren meine ersten Gehversuche mit einer Nachführung.

Trotz der sehr ungünstigen Voraussetzungen, habe ich mich für das besagte Bild entschieden, nach dem Motto „Eine SIRIL Bedienungsanleitung für Anfänger aus meiner Anfängerzeit“ (obwohl man in der Fotografie, insbesondere in der Astro-Fotografie nie auslernt und so gesehen immer irgendwie „Azubi“ bleibt).  

Die beschriebene Vorgehensweise in dieser SIRIL Bedienungsanleitung ist auch nicht der Weisheit letzter Schluss, sondern soll vor allem den Einstieg in das Stacken und das Preprocessing mit SIRIL erleichtern.  

Die Nummerierung der rot eingekreisten Controls in den folgenden Screenshots bezeichnet die Reihenfolge, in der die Controls ausgefüllt/angeklickt/beachtet werden müssen!

SIRIL Bedienungsanleitung: Ein einfacher Workflow unter Verwendung der Scripts
  1. Darks, Flats, Bias und Lights müssen, sofern vorhanden, in die entsprechenden Unterordner des SIRIL-Arbeitsverzeichnisses kopiert werden. Du brauchst sie nicht zu konvertieren, SIRIL versteht sogar die neuen Canon .CR3-Files und konvertiert sie selbsttätig in das FITS-Format.
  2. Entsprechendes Script aufrufen
    „OSC_Preprocessing“ wenn Lights, Darks, Flats und Biases vorhanden sind, „OSC_Preprocessing_WithoutDBF“ wenn lediglich Lights verfügbar sind usw. (siehe „SIRIL-Anleitung Teil  1: Scripte importieren“).
    SIRIL Bedienungsanleitung - Script Auswählen
    Script Auswählen
    Hinweis beim Start eines Scripts
    Hinweis beim Start eines Scripts
    Script-Ausführung
    Script-Ausführung
    Script erfolgreich ausgeführt
    Script erfolgreich ausgeführt

     

  3. Das Ergebnis des Scripts „result.fit“ öffnen
    SIRIL Bedienungsanleitung - Das Ergebnis der Script-Ausführung laden
    Das Ergebnis der Script-Ausführung laden

     

  4. Anzeige auf „Autostretch“ für bessere Sichtbarkeit (das Foto selbst bleibt linear, wird also nicht gestretcht, sondern nur wie gestretcht angezeigt)
    SIRIL Bedienungsanleitung - Ansichtsmodus "Auto-Stretch" wählen"
    Ansichtsmodus „Auto-Stretch“ wählen“

     

  5. Ergebnisbild beschneiden (dunkle Ränder entfernen)
    Dazu das Fadenkreuz mit der Maus positionieren, linke Maustaste drücken und halten, Maus ziehen bis das Rechteck die richtige Dimension hat bzw. den Bereich einschließt, der erhalten bleiben soll. Dann linke Maustaste loslassen und innerhalb des Rechtecks die rechte Maustaste drücken. Aus dem nun erscheinenden Kontext-Menü „Zuschneiden“ auswählen.
    SIRIL Bedienungsanleitung - Bild beschneiden (Ränder entfernen)
    Bild beschneiden (Ränder entfernen)
    Die Ränder sind entfernt
    Die Ränder sind entfernt

     

  6. Gradienten entfernen/Hintergrund glätten (insbesondere, wenn keine Flats erstellt wurden oder/und die Lichtverschmutzung groß war)
    Die Entfernung der Gradienten/Glättung des Hintergrundes führe ich persönlich stets vor der Farbkalibrierung durch. Es gibt aber durchaus auch Verfechter anderer Vorgehensweisen (Gradientenentfernung unmittelbar nach der Farbkalibrierung), die jedoch m.E. nicht unbedingt unproblematisch sind.
    Zur Entfernung der Gradienten muss der Hintergrund des Bildes (und wirklich nur der Hintergrund, also keine Nebel o.ä.) mit Punkten (Samples) markiert werden. Das kann automatisch über „Generieren“ geschehen (zur Beeinflussung der automatischen Samples dienen die Regler oberhalb des Buttons „Generiere“) oder manuell durch Linksklick auf die entsprechenden Stellen im Bild. Oder aber auch kombiniert, indem die automatisch generierten Samples durch Linksklick ergänzt und/oder durch Rechtsklick wieder gelöscht werden. Das Zielkreuz zum Setzen/Löschen der Samples ist leider beim Setzen der Samples etwas ungenau. Der Punkt wird nicht genau in der Mitte, sondern knapp links oberhalb des Zielkreises gesetzt.
    Das genaue Ansteuern besonders kleiner Hintergrundbereiche erfordert oft ein Vergrößern und ggf. Verschieben des Bildes. Dies kann durch Drücken der Strg-Taste und Betätigung des Mausrades (vergrößern/verkleinern) bzw. Drücken der Strg-Taste, sowie Betätigen und Halten der linken Maustaste zum Verschieben des Bildes, bewerkstelligt werden.
    Der Button „Anwenden“ startet den Vorgang. Vorsicht vor versehentlichem, mehrmaligem Anklicken!
    Der Button „Schließen“ beendet die Hintergrund-Extraktion.
    SIRIL Bedienungsanleitung - Menü-Aufruf "Hintergrund-Extraktion"
    Menü-Aufruf „Hintergrund-Extraktion“
    SIRIL Bedienungsanleitung - Samples automatisch generieren
    Samples automatisch generieren
    Samples automatisch generiert, störende Samples entfernt
    Samples automatisch generiert, störende Samples entfernt
    Die Hintergrund-Extraktion mit den gesetzten Samples angewendet
    Die Hintergrund-Extraktion mit den gesetzten Samples angewendet

     

  7. Farbkalibrierung durchführen
    Die Notwendigkeit einer Farbkalibrierung wird deutlich, wenn Du vom standardmäßig angezeigten Rotkanal auf den RGB-Kanal umschaltest.
    Extrem grünes Bild im RGB-Kanal
    Extrem grünes Bild im RGB-Kanal

    Das Bild ist extrem grün. Wir schalten wieder zurück in den Rot-Kanal. SIRIL stellt zwei Arten der Farbkalibrierung zur Verfügung:

    a) Die einfache Farbkalibrierung, die lediglich für alle Farbkanäle den Hintergrund neutralisiert (mit einem neutralen Grau ausgleicht) und den Weißabgleich durchführt. Dazu zuerst in einem möglichst sternlosen Bildfeld einen Bereich markieren, im Abschnitt „Hintergrund Referenz“ den Button „Verwende aktuelle Auswahl“ anklicken und anschließend auf „Hintergrund Neutralisieren“ klicken. Danach einen Bereich markieren, der in einem sternenreichen Feld liegt. Unter dem Abschnitt „Weiß-Referenz“ den Button „Verwende aktuelle Auswahl“ und anschließend „Anwenden“ anklicken. Schließlich noch den Button „Schließen“ betätigen. Fertig ist die einfache Farbkalibrierung.
    SIRIL Bedienungsanleitung - Menüaufruf "Farbkalibrierung"
    Menüaufruf „Farbkalibrierung“
    Auswahl und Bearbeitung des Hintergrunds
    Auswahl und Bearbeitung des Hintergrunds
    Auswahl mit anschließendem Weißabgleich
    Auswahl mit anschließendem Weißabgleich
    Farbkalibrierung durchgeführt
    Farbkalibrierung durchgeführt



    b) Die Photometrische Farbkalibrierung (B-V-Kalibrierung), die das Bild mit einem Sternenkatalog abgleicht und auf diese Weise die richtigen Farben für die Sterne aus dem Katalog ermittelt (Platesolving) ist die zweite Art der Farbkalibrierung, welche SIRIL zur Verfügung stellt. Diese Option ist die von mir in jedem Fall bevorzugte Art der Farbkalibrierung, weil sie genauer ist. Der Abgleich funktioniert allerdings nur bei beschnittenen, randlosen (siehe „5. Ergebnisbild beschneiden“) und linearen (nicht gestretchten/ungestreckten) Bildern. Außerdem scheint es große Probleme mit Dateien zu geben, bei denen die Drizzle-Technik (Script „OSC_Preprocessing_WithDrizzle“) verwendet wurde. Ein weiteres Problem kann sich ergeben, wenn das Platesolving fehlschlägt: Die mit „OK“ zu bestätigende Meldung versteckt sich oft hinter dem SIRIL-Fenster. Insbesondere dann, wenn SIRIL sich im Vollbildmodus befindet oder wenn zwischendurch, bzw. nach Erscheinen der Meldung andere Fenster/Programme aufgerufen wurden. Das SIRIL-Meldungsfenster kann in diesem Fall leider nicht für die Bestätigung in den Vordergrund gebracht werden. Da SIRIL durch das Warten auf die Bestätigung der unzugänglichen Meldung blockiert ist, muss das Programm durch Wechsel mit „Alt-Tab“ auf das Konsolefenster und Schließen desselben oder über den Taskmanager beendet werden.  Während der Farbkalibrierung sollten also keine weiteren Arbeiten am Rechner getätigt werden, bis entweder die Farbkalibrierung fehlgeschlagen oder erfolgreich abgeschlossen wurde.
     Nachdem Du nun weißt, wie Probleme vermieden werden, kannst Du die Farbkalibrierung durchführen. 
    Für den Abgleich müssen u.a. die Äquatorial-Koordinaten des Himmelsausschnitts angegeben werden, der im Zentrum des Bildes liegt. Dazu können die Koordinaten eines Objekts angegeben werden, welches sich ungefähr in der Mitte des Bildes befindet. Hierzu kannst Du den Namen des Objektes angeben (z.B. „M4“) und über den „Suchen“-Button die Koordinaten suchen lassen. SIRIL greift dabei auf die Simbad-Datenbank des „Centre de Données astronomiques de Strasbourg“ zu. Wenn Du anschließend auf das Suchergebnis klickst, werden die Koordinaten in die betreffenden Felder eingetragen. Der von SIRIL abgesetzte Befehl lautet für das Objekt M4: „fetch_url(): http://cdsweb.u-strasbg.fr/cgi-bin/nph-sesame/-oI/A?M4“ . Statt „http“ sollten die Entwickler unbedingt das sichere „https“ verwenden.
    Die Äquatorial-Koordinaten eines Objekts können in einem Fehlerfall zum Glück auch manuell in SIRIL eintragen werden. Über den Link https://cdsweb.u-strasbg.fr/cgi-bin/nph-sesame/-oI/A?M4 („M4“ durch das gewünschte Objekt, z.B. „NGC2244“ ersetzen) kannst Du Dir die Koordinaten anzeigen lassen. Das geht natürlich für viele Objekte auch per Suche in Wikipedia (statt „M4“ zu googeln solltest Du hier allerdings „Messier 4“ eingeben).
    Vergiss nicht, das Häkchen bei „S“ zu setzen, wenn die Deklination negativ ist bzw. das Häkchen bei positiver Deklination zu entfernen! Für unser Beispiel habe ich das Bild so beschnitten, dass M4 ungefähr in der Bildmitte liegt und die Farbkalibrierung problemlos durchgeführt wird. Weiter unten erkläre ich die Vorgehensweise bei einer fehlgeschlagenen Farbkalibrierung.
    Wichtig ist weiterhin, die Objektiv-Brennweite und die Pixelgröße Deiner Kamera anzugeben, mit der die Aufnahme getätigt wurde. Dazu auf den Button „Lade Meta-Daten des Bildes“ klicken. Die Pixelgröße Deiner Kamera kannst Du im Internet googeln oder aus der Dokumentation zur Kamera erfahren, wenn sie Dir per Klick auf den Button „Lade Meta-Daten des Bildes“ nicht angezeigt wird. Bzgl. der Brennweitenangabe habe ich  einmal testweise die Objektivbrennweite mit dem Crop-Faktor der Aufnahmekamera (1,6) multipliziert. SIRIL hat den Wert bei der Kalibrierung wieder auf die Objektivbrennweite zurückkorrigiert. Fazit: Wenn die Aufnahme mit einer Crop-Kamera gemacht wurde, dann darf trotzdem nur die verwendete Objektivbrennweite angegeben werden!
    Schließlich muss noch der Online-Katalog gewählt werden. NOMAD erscheint mir umfangreicher, wogegen APASS photometrisch genauer zu sein scheint.
    Alle anderen Angaben belasse ich bei der Standardeinstellung. Mit Klick auf den Button „OK“ wird die Farbkalibrierung gestartet. Es dauert eine gewisse Zeit, bis sich auf dem Bildschirm etwas tut. Also nicht ungeduldig auf dem OK-Button herumklicken!
    SIRIL gibt leider keine Erfolgsmeldung aus, sondern nur eine Misserfolgsmeldung, wenn die Kalibrierung fehlgeschlagen ist. Beobachte also das Meldungsfenster (Konsole!). Nach erfolgreicher Kalibrierung sieht es in etwa so aus, wie in unserem Beispiel dargestellt. Zudem hat SIRIL die Koordinaten und die Brennweiten-Angabe geändert/korrigiert.
    SIRIL Bedienungsanleitung - Menüaufruf "Photometrische Farbkalibrierung"
    Menüaufruf „Photometrische Farbkalibrierung“
    Parametereingabe für die Farbkalibrierung
    Parametereingabe für die Farbkalibrierung
    Kalibrierung erfolgreich
    Kalibrierung erfolgreich
    Ergebnis der Kalibrierung im RGB-Modus
    Ergebnis der Kalibrierung im RGB-Modus


    Was aber ist, wenn (wie in unserem folgenden Beispiel) kein markantes Objekt in der Bildmitte liegt, welches wir benennen und damit dessen Äquatorial-Koordinaten suchen können? Unser Objekt „M4“ befindet sich ja weit außerhalb des Bildzentrums, weshalb dessen Koordinaten eben nicht die Bildmitte widerspiegeln und die Farbkalibrierung deshalb fehlschlagen muss.
    Zuerst wird nach Bestätigung der Misserfolgsmeldung geprüft, ob das Foto gespiegelt wurde (siehe Haken in den Kalibrierungs-Einstellungen). Wenn dies der Fall ist, muss das Bild wieder zurückgespiegelt werden.
    Menüaufruf "Photometrische Farbkalibrierung"
    Menüaufruf „Photometrische Farbkalibrierung“
    Parametereingabe für die Kalibrierung
    Parametereingabe für die Kalibrierung
    Kalibrierung fehlgeschlagen
    Kalibrierung fehlgeschlagen
    Meldung der fehlgeschlagenen Kalibrierung
    Meldung der fehlgeschlagenen Kalibrierung
    Gespiegeltes Bild nach erfolgloser Kalibrierung zurückspiegeln
    Gespiegeltes Bild nach erfolgloser Kalibrierung zurückspiegeln

    Übrigens: Falls aus irgendeinem Grund die mit „OK“ zu bestätigende Fehlschlagsmeldung „verschwunden“ und SIRIL dadurch dauerhaft blockiert ist, kann versucht werden, mit der Tastenkombination „Alt-Tab“ das Konsolen-Fenster in den Vordergrund zu holen. Dieses kann geschlossen werden, was auch SIRIL schließt. Ansonsten muss SIRIL über den Task-Manager beendet werden.
    SIRIL über das Konsolen-Fenster beenden, falls es blockiert ist.
    SIRIL über das Konsolen-Fenster beenden, falls es blockiert ist.

    Aber zurück zu unserem Kalibrierungs-Problem:
    Zur Ermittlung der Äquatorial-Koordinaten für den Bildmittelpunkt nutze ich in so einem Fall die kostenlose Software „Stellarium“, die es für verschiedene Plattformen gibt (Windows, Linux, Mac, Web, Android, iOS). Stellarium kann so eingestellt werden, dass auch wenig „prominente“ Himmelsobjekte angezeigt werden. In unserem Beispiel liegt ausgerechnet ein Dunkelnebel im Zentrum des Fotos. Ich habe in Stellarium Datum und Zeit meiner Aufnahme eingestellt. Damit ist gesichert, dass der entsprechende Himmelsausschnitt in Stellarium sichtbar ist. Dort habe ich die Darstellung so vergrößert/verkleinert und verschoben, dass sie einen Ausschnitt zeigt, der ungefähr dem des Fotos entspricht. Die Neigung des Fotos gegenüber der Stellarium-Darstellung berücksichtigend, habe ich für die Bildmitte die Objekte LDN 1729 und HIP 81728 identifiziert. Ein Klick auf eines der Objekte zeigt u.a. dessen Äquatorial-Koordinaten. LDN 1729 besitzt die Koordinaten 16h43m00.00s für die Rektaszension und -24h06m00.00s für die Deklination. Das Häkchen bei „S“ muss also gesetzt werden. Statt der manuellen Eingabe der Koordinaten in SIRIL kannst Du natürlich auch, wie weiter oben beschrieben, das in Stellarium ermittelte Objekt suchen lassen und anschließend auf das Suchergebnis klicken, damit die Koordinaten automatisch eingetragen werden.
    Die Kalibrierung kann nun erneut gestartet werden und ist diesmal erfolgreich.
    SIRIL Bedienungsanleitung - Stellarium
    Stellarium – Aufruf derZeit-Einstellung
    Stellarium - Zeit auf die der Fotoserie einstellen
    Stellarium – Zeit auf die der Fotoserie einstellen
    Stellarium - Objektsuche
    Stellarium – Objektsuche
    Stellarium - Gesuchtes Objekt gefunden
    Stellarium – Gesuchtes Objekt gefunden
    Stellarium - Bildausschnitt durch Zoomen und Verschieben dem Ausschnitt des Fotos weitgehend angepasst
    Stellarium – Bildausschnitt durch Zoomen und Verschieben dem Ausschnitt des Fotos weitgehend angepasst
    Stellarium - Anzeigeoptionen zur Identifizierung "unbedeutender" Objekte
    Stellarium – Anzeigeoptionen zur Identifizierung „unbedeutender“ Objekte
    Stellarium - Anzeigeoptionen zur Identifizierung "unbedeutender" Objekte
    Stellarium – Anzeigeoptionen zur Identifizierung „unbedeutender“ Objekte
    Stellarium - Anzeigeoptionen zur Identifizierung "unbedeutender" Objekte
    Stellarium – Anzeigeoptionen zur Identifizierung „unbedeutender“ Objekte
    Stellarium - Durch Klick auf einen Stern diesen als HIP 81728 identifiziert
    Stellarium – Durch Klick auf einen Stern diesen als HIP 81728 identifiziert
    Stellarium - Durch Klick auf einen Stern diesen als HIP 81728 identifiziert
    Stellarium – Durch Klick auf einen Stern diesen als HIP 81728 identifiziert
    Stellarium - Durch Klick auf LDN 1729 Anzeige der Daten für das Objekt
    Stellarium – Durch Klick auf LDN 1729 Anzeige der Daten (Koordinaten) für das Objekt
    Stellarium - Durch Klick auf LDN 1729 Anzeige der Daten für das Objekt
    Stellarium – Durch Klick auf LDN 1729 Anzeige der Daten für das Objekt
    Stellarium beenden
    Stellarium beenden
    Neue Kalibrierung mit den in Stellarium ermittelten Koordinaten für LDN 1729, die dem Bildmittelpunkt entsprechen dürften
    Neue Kalibrierung mit den in Stellarium ermittelten Koordinaten für LDN 1729, die weitgehend dem Bildmittelpunkt entsprechen dürften
    Kalibrierung jetzt erfolgreich
    Kalibrierung jetzt erfolgreich


  8. Kalibriertes Bild in den RGB-Modus schalten
    SIRIL Bedienungsanleitung - RGB-Modus
    Kalibrierungserfolg im RGB-Modus betrachten
  9. Da i.d.R. auch nach der Kalibrierung noch ein geringer Grünstich vorhanden ist, wird nun der Menüpunkt „Grünrauschen entfernen“ aufgerufen
    Menüaufruf "Grünrauschen entfernen"
    Menüaufruf „Grünrauschen entfernen“
    Grünrauschen entfernen
    Grünrauschen entfernen
  10. Farbsättigung geringfügig erhöhen. Zusätzlich das Häkchen bei „Hintergrund erhalten“ entfernen, da das Bild noch linear (noch nicht gestreckt) ist
    SIRIL Bedienungsanleitung - Farbsättigung etwas erhöhen
    Farbsättigung etwas erhöhen
  11. Anzeige auf „Linear“ zurücksetzen, der RGB-Modus muss beibehalten werden
    In den Linear-Modus schalten
    In den Linear-Modus schalten
  12. Asinh Transformation, um beim Stretchen die Farben zu erhalten
    Asinh-Transformation
    Asinh-Transformation
  13. Histogramm Transformation ( Bild stretchen). Entweder (wie hier) automatisch, oder manuell durch (mehrfachen) Versatz der Spreizungsregler für Tiefen, Mitteltöne und Lichter. Besonders der Regler für die Lichter ist, wenn überhaupt, nur sehr vorsichtig zu versetzen, um durch Abschneiden der Tonwerte keine Bildbereiche ausbrennen zu lassen. 
    SIRIL Bedienungsanleitung - Bild automatisch stretchen
    Bild automatisch stretchen
    SIRIL Bedienungsanleitung - Automatisches Stretchen durchgeführt
    Automatisches Stretchen durchgeführt
  14. Asinh Transformation (nur Schwarzpunkt auf Maximum)
    SIRIL Bedienungsanleitung - ASINH für gestretchtes Bild (Schwarzpunkt)
    ASINH für gestretchtes Bild (Schwarzpunkt)
  15. Ergebnis abspeichern
    SIRIL Bedienungsanleitung - Änderungen speichern
    Änderungen speichern
    SIRIL Bedienungsanleitung - Änderungen gespeichert
    Änderungen gespeichert
  16. Ergebnis zur Weiterbearbeitung als TIFF mit Copyright abspeichern
    SIRIL Bedienungsanleitung - Zusätzlich im TIFF-Format speichern
    Zusätzlich im TIFF-Format speichern
    SIRIL Bedienungsanleitung - Vor dem Abspeichern Copyright-Vermerk korrigieren
    Vor dem Abspeichern Copyright-Vermerk korrigieren, falls in den Einstellungen nicht bereits ein eigener Vermerk festgelegt wurde (siehe: letzter Abschnitt inTeil 1 der SIRIL-Anleitung)

     

    SIRIL Bedienungsanleitung - Speicherung erfolgreich
    Speicherung erfolgreich


  17. Ggf. Weiterverarbeitung in Photoshop mit Astronomy Tools o.ä.

 

Im Teil 1 unserer SIRIL Bedienungsanleitung

4 Gedanken zu „SIRIL Bedienungsanleitung – Astro-Fotobearbeitung Teil 2“

  1. Hi Ronald,

    besten Dank für die Anleitung zu SIRIL! Habe bis jetzt einige wenige Aufnahmen mit DSS gestackt. Dann hat man mir im Astro Forum empfohlen, auf Siril umzusteigen. Da gibts auch ein Video mit dem kompletten manuellen Durchlauf, aber das wollte ich dann doch nicht antun.
    Deshalb mein Workflow:
    – Script
    – dann Deine Anleitung hier 1:1 umgesetzt und paßt!

    An ein paar kleinen Stellen hat sich SIRIL inzwischen ein bisschen geändert, aber nicht dramatisch. Geht also immer noch.

    Grüße
    Hartmut

    1. Hallo Hartmut,
      vielen Dank für Deinen Kommentar!
      Natürlich freut es mich, wenn ich anhand solcher Kommentare die Gewissheit erlange, dass meine Arbeit nützlich ist und gewürdigt wird!
      Ich wünsche Dir noch viel Erfolg!
      Viele Grüße
      Ronald

  2. Siril ist extrem unübersichtlich und verwirrend im Vergleich zu
    DeepSkyStacker.
    Ich kann mit dieser Anleitung nichts anfangen und bleibe bei
    DSS welches von der Bedienung viel besser ist.

    1. Hallo Herr Reisinger,
      vielen Dank für Ihren Kommentar!
      Es ist sicherlich so, dass man die gewohnte Software oft als leichter bedienbar empfindet. Man ist sie halt gewohnt.
      Ich selbst habe bisher auch mit dem DSS gearbeitet. Vergleiche ich jedoch den Workflow DSS – SIRIL, so gewinnt SIRIL:
      DSS: Fotos in TIFF konvertieren; Lights importieren, Darks importieren, Flats importieren, BIAS-Frames importieren; Sternschwellenwert ermitteln/einstellen, Fotos registrieren; Offset berechnen; Fotos stacken.
      SIRIL: Keine Konvertierung notwendig; Lights, Darks, Flats und BIAS in die entsprechenden Verzeichnisse kopieren, Script aufrufen. Fertig!
      Zudem ist SIRIL wesentlich schneller als DSS und wird, im Gegensatz zu DSS, weiterentwickelt.
      Schließlich bietet SIRIL zusätzlich hervorragende Werkzeuge für das Preprocessing, für die, verwendet man DSS, zusätzliche Programme notwendig sind. Wer das Preprocessing nicht in SIRIL durchführen möchte, muss das Stacking-/SIRIL-Ergebnis ggf. noch einmal in SIRIL laden und als TIFF abspeichern.
      Es lohnt sich m.E. also wirklich, sich mit SIRIL zu beschäftigen!

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