Eisgebilde in der Kall

Wanderung „Erlebnistour Kall, Westwall und angrenzende Moore“

Biber, Orchideen, wilde Narzissen, einen eiszeitlichen Palsa mit Moorlilie und fleischfressendem Sonnentau, sowie andere seltene Pflanzen, seltene Schmetterlinge, aber auch Panzersperren aus dem Dritten Reich und vieles andere Sehenswerte kannst du auf dieser Wanderung sehen.

Die Wandertour hat eine Länge von insgesamt etwa 12 Kilometern. Die Route lässt sich aber auch in kleinere Abschnitte unterteilen. Wenn die Wanderung in der vorgeschlagenen Richtung erfolgt, gibt es kaum Steigungen bzw. sind diese vernachlässigbar. Festes Schuhwerk ist erforderlich. Auf dem Westwallweg, der aus einem schmalen Betonsteg besteht, solltest du trittsicher und konzentriert sein. Es sei denn, du möchtest dich als Moorleiche verewigen.

Hier eine Übersicht der Strecke, die ich mit schwarzen Pfeilen markiert habe. Diesen und die folgenden Kartenausschnitte habe ich der Website http://www.wanderreitkarte.de/ entnommen, die die Verwendung unter bestimmten Voraussetzungen gestattet. Wie immer, lassen sich alle Abbildungen/Fotos vergrößern, indem du mit dem Mauszeiger auf das Bild gehst und die linke Maustaste drückst!

Wanderung "Erlebnistour Kall Westwall und angrenzende Moore" Karten-Überblick
Wanderung „Erlebnistour Kall, Westwall und angrenzende Moore“ Karten-Überblick
Wanderung "Erlebnistour Kall Westwall und angrenzende Moore" Karte 1 - Start
Wanderung „Erlebnistour Kall, Westwall und angrenzende Moore“ Karte 1 – Start

Du parkst vorzugsweise in Paustenbach (das liegt zwischen Lammersdorf und Simmerath) unmittelbar am Abzweig „Im Brand“ (Start 1). Dann folgst du der Gasse „Im Brand“ (2) und biegst nach wenigen Metern links auf die alte Vennbahntrasse (3), die jetzt zum Fahrrad- und Wanderweg umgebaut ist. Du hast es bestimmt noch gar nicht bemerkt, aber du befindest dich nicht mehr in Deutschland, sondern in Belgien.

Die Vennbahntrasse gehört übrigens nicht nur hier zu Belgien, sondern selbst dort, wo sie durch Deutsches Gebiet führt, wie einige hundert Meter vorher, mitten in Lammersdorf. Bei einem Unfall dort, mitten im Deutschen Lammersdorf, ist die Belgischen Polizei zuständig, nicht die Deutsche!

Das Waldgebiet rechts von dir und die Vennbahntrasse gehören also zu Belgien, das Gebiet links der Trasse zum Deutschen Paustenbach. Vielleicht entdeckst du am linken Rand der Trasse den einen oder anderen Grenzstein.

Nach etwa 200 Metern verlässt du schon wieder die Vennbahntrasse (und damit Belgien) nach links und querst einen kleinen Bachlauf. Du folgst nun der Vennstraße (4) bis zurück zur Hauptstraße, auf die du nach rechts abbiegst (5). Nach ca. 350 Metern geht es links auf die K20, vorbei am Schullandheim und dann die steile Straße hinab (6), die auf halber Strecke den Westwall (Höckerlinie, Panzersperre, Siegfried-Linie) kreuzt (7).

Westwall-Panzersperren bei Paustenbach
Westwall-Panzersperren bei Paustenbach

Kurz vor der Einmündung der K20 in die L12, noch bevor der Paustenbach überquert wird, führt ein Waldweg rechts ab, dem du gleich folgen wirst. Zuerst aber solltest du auf der linken Seite der K20 den Zaun entlang bis zur Paustenbach-Querung gehen. Dort ist hinter dem Zaun ein relativ junger Biberteich mit Biberdamm (8). Letzterer erfuhr im Jahre 2014 eine Zerstörung (wodurch auch immer), die zur Verlandung des Teiches führte. Inzwischen ist Gras über die Sache gewachsen.

Unkontrollierter Wasserabfluss am zerstörten Biberdamm
Unkontrollierter Wasserabfluss am zerstörten Biberdamm

 

 

 

 

 

Graswuchs im verlandeten Biberteich
Graswuchs im verlandeten Biberteich

Nach diesem kleinen Abstecher biegst du nun in den eben erwähnten Waldweg ein (9), der sich bald teilt. Halte dich links (10). Nach einem knappen Kilometer teilt sich der Weg erneut. Wenn du Schwierigkeiten hast Steigungen zu bewältigen, hältst du dich rechts (11). Die schönere Tour allerdings führt nach links über die Kall und nach rechts über den Hof der Simmerather Mühle (12). Unmittelbar rechts hinter der Garage/dem Schuppen der Mühle führt ein schmaler Pfad (13) über einen kleinen Bach ein wenig steil hinauf und folgt der Kall (14). Von hier oben kannst du später unten an der Kall sowohl einen kleinen Biberdamm, als auch die Reste eines Bunkers sehen (15).

Einen halben Kilometer weiter, am Ende des Weges gehst du rechts über die romantische Natursteinbrücke (16) zum Spielplatz und hoch zum bequemen Weg, den du genommen hättest, wenn du Steigungen nicht abkannst (17).

Brücke ueber die Kall zwischen Simmerather Mühle und Bickerath
Brücke über die Kall zwischen Simmerather Mühle und Bickerath

Geh jetzt nach links bis zur Straße, die von Paustenbach nach Simmerath führt und überquere diese (18). Du befindest dich in Bickerath. Wende dich sofort hinter der Leitplanke nach links, geh am Strom-/Verteilerkasten vorbei und dann nach rechts den kleinen Pfad mit wenigen Stufen hinunter zum Westwall-Weg (19). Im vorigen Jahr hat hier der Biber einen Damm gebaut, der das Kallwasser staut. Seitdem kann es dadurch nach heftigeren Regenfällen zur Überflutung des Einstiegs zum Westwall-Weg kommen.

Wanderung "Erlebnistour Kall Westwall und angrenzende Moore" Karte 2 - Westwallweg und Kranzbruch
Wanderung „Erlebnistour Kall, Westwall und angrenzende Moore“ Karte 2 – Westwall-Weg und Kranzbruch

Folge dem Westwall-Weg nach links über die Kallbrücke (20). Rechts kannst du den Biberdamm sehen.

Biberdamm in der Kall bei Bickerath
Biberdamm in der Kall bei Bickerath
Westwall.Weg an der Kall in Bickerath
Westwall-Weg an der Kall in Bickerath

Der Westwall-Weg macht nun einen Rechtsknick. Nach etwa 250 Metern biegt der Westwall-Weg nach links ab und steigt etwas an (21). Oben am Weg musst du den Westwall verlassen und hast nun zwei Möglichkeiten:

  1. Halte dich rechts (22). Nach etwa 60 Metern biegst du links ab (23) und nach etwa 30 Metern nach rechts, um hier sofort wieder in den Westwall-Weg einzusteigen (24).
  2. Halte dich links und sofort wieder rechts (25), am Ende wieder rechts (26) und nächste links zum Wiedereinstieg (24).
Auf eigene Gefahr - Westwallweg
Auf eigene Gefahr – Westwall-Weg

 

Kranzbruch-Moor unmittelbar am Westwallweg
Kranzbruch-Moor unmittelbar am Westwall-Weg

 

 

 

 

 

 

 

Auf einem der „Drachenzähne“ steht eine Warnung („AUF EIGENE GEFAHR“). Der Weg führt dich mitten durch das Moorgebiet des Kranzbruchs. An einer Informationstafel steht ein Baum an dem sich im Sommer alle möglichen Schmetterlinge tummeln (27).

Admiral - Schmetterlinge im Kranzbruch bei Simmerath
Admiral – Schmetterling im Kranzbruch bei Simmerath

Ca. 350 Meter nach dem Wiedereinstieg steht auf einem weiteren „Drachenzahn“ der Hinweis auf das Heck-Kreuz (28).

Hinweis zum Heck-Kreuz im Kranzbruch
Hinweis zum Heck-Kreuz im Kranzbruch

Ein Abstecher dorthin ist durchaus lohnenswert. Wegen des Heck-Kreuzes, der Idylle (trotz der unmittelbaren Nähe zum Berufsfortbildungs-Zentrum Simmerath und einem Sportzentrum) und wegen des dortigen Bibergebietes.

Heck-Kreuz im Kranzbruch
Heck-Kreuz im Kranzbruch

 

Biber-Gebiet am Heck-Kreuz
Bibergebiet am Heck-Kreuz

 

 

 

 

 

 

 

Der Weg ist vor einiger Zeit an einigen Stellen eingebrochen. Der Biber hatte dort einen Verbindungsgang gegraben, der der Belastung von oben nicht standhielt (29). Die Löcher werden inzwischen sicherlich zugeschüttet sein. Trotzdem kann eine gewisse Vorsicht nicht schaden.

Eingestürzter Bibergang im Kranzbruch
Eingestürzter Bibergang im Kranzbruch

Du gehst nun wieder zurück zum Westwall-Weg und folgst diesem etwa 160 Meter weiter bis zum Ende (30).

Westwallweg im Kranzbruch bei Simmerath
Westwall-Weg im Kranzbruch bei Simmerath

 

Westwallweg zwischen Bickerath und Simmerath
Westwall-Weg zwischen Bickerath und Simmerath

Dort wendest du dich nach rechts dem breiteren Weg zu, dem du etwa 250 Meter weit folgst. Bevor du am Wegweiser „Konzen“ (31) nach links abbiegst, gehst du einige Meter weiter geradeaus bis zu einer Informationstafel (32). Hier befindet sich ein eiszeitlicher Palsa, in dem es einen größeren Bestand der sehr seltenen Moorlilie und den Rundblättrigen Sonnentau (eine fleischfressende Pflanze) gibt. Die Blütezeit der Moorlilie ist Juli/August.

Moorlilie im Sonnenaufgang
Moorlilie im Sonnenaufgang

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Moorlilie mit Tau im Sonnenaufgang
Moorlilie mit Tau im Sonnenaufgang

 

Sonnentau im Palsa des Kranzbruchs
Sonnentau im Moor

 

Sonnentau im Kranzbruch
Sonnentau

 

 

 

 

 

 

Ameisenopfer im Sonnentau
Ameisenopfer im Sonnentau

Nachdem du durch die Informationstafel ein gutes Stück schlauer geworden bist, gehst du zurück und folgst dem Wegweiser Richtung Konzen (33). Am Ende des Weges triffst du wieder auf die K20 (34). Dort geht ein Weg rechts ab, dem du gleich folgen wirst. Auch hier lohnt es sich, vorher noch einen kleinen Abstecher zu machen. Du gehst zuerst weiter geradeaus auf der K20 bis zur Kallbrücke (35). Davor gibt es wieder einen kleinen Biberteich.

Sonnenaufgang am Hoscheit
Sonnenaufgang am Hoscheit

Wenn du vor Sonnenaufgang hier bist und dich ganz ruhig verhältst, kannst du Glück haben und den Biber sehen.

Biber am Hoscheit
Biber am Hoscheit

Auch Fuchs und Reh kannst du mit ein wenig Glück hier und auf dem Weg beobachten, den du jetzt gehen wirst.

Fuchs mit Beute
Fuchs mit Beute

 

 

 

 

 

 

 

Reh mit Kitz Nähe Hexenplatz
Reh mit Kitz Nähe Hexenplatz

Du gehst nun die K20 also wieder zurück und wendest dich nach links auf den asphaltierten Feldweg (36). Du folgst diesem etwa 270 Meter bis zu einer Brücke an einem Rechtsknick (37). Hier mündet der Kranzbach in die Kall.

Steine Eis und Spiegelung im Kranzbach
Steine, Eis und Spiegelung im Kranzbach

 

Nebel und abgestorbene Tannen am Hexenplatz
Nebel und abgestorbene Tannen am Hexenplatz

Vor Jahren gab es hier einen Biberdamm, der aber bei einem Hochwasser zerstört wurde. Links befindet sich eine Wiese. Du bist am Hexenplatz. Hier kreuzten sich in früheren Zeiten alte Wege von und nach Eicherscheid, Simmerath, Bickerath, Konzen und weiter ins Venn. Alten Sagen nach trafen sich hier die Hexen der umliegenden Dörfer zum Hexentanz. Am Hexenplatz gibt es vieles zu entdecken. Lies hierzu meinen Bericht „Am Hexenplatz“.

Hexenplatz im Winter
Hexenplatz im Winter
Wegkreuz am Hexenplatz
Wegkreuz am Hexenplatz

Wenn du mal nur eine kleine Runde drehen willst, kannst du dein Auto auch auf der gerade hinter dir liegenden Einmündung zur K20 parken (34) und hier an der Brücke dem asphaltierten Weg nach oben bis zum Westwall-Einstieg folgen (38).

Grünwidderchen an Schlangenknöterich am Hexenplatz
Grünwidderchen an einem Schlangenknöterich am Hexenplatz
Fliege auf Gras mit Tau am Hexenplatz
Fliege auf Gras mit Tau am Hexenplatz

Du bist aber jetzt auf der „großen Tour“ und wendest dich deshalb an der Kranzbach-Mündung (unmittelbar vor der Brücke) nach links (39) und überquerst die Wiese bis du erneut an eine Brücke (40) kommst.

Holzbrücke mit Steg über die Kall am Hexenplatz
Holzbrücke mit Steg über die Kall am Hexenplatz

Es ist eine Holzbrücke, die über die Kall führt. Vor dieser Brücke links kannst du im April wilde Narzissen blühen sehen. Jenseits der Kall brüten im Sommer Braunkehlchen und Schwarzkehlchen. Außerdem gibt es hier am Hexenplatz den seltenen Blauschillernden Feuerfalter und den Randring-Perlmutterfalter. Auch das Schachbrett sieht man hier fliegen. Sogar einige Exemplare der Blauflügel-Prachtlibelle habe ich hier schon beobachtet.

Wilde Narzisse im Raureif am Hexenplatz
Wilde Narzisse im Raureif am Hexenplatz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wilde Narzisse mit Reif am Hexenplatz
Wilde Narzisse mit Reif am Hexenplatz

 

Narzissenblüte am Hexenplatz
Narzissenblüte am Hexenplatz

 

 

 

 

 

 

Narzissen mit Tautropfen am Hexenplatz
Narzissen mit Tautropfen am Hexenplatz

 

Wilde Narzissen mit Holzbrücke am Hexenplatz
Wilde Narzissen mit Holzbrücke am Hexenplatz

Du gehst über die Holzbrücke, der sich ein Holzsteg (41) anschließt. Wenn du die K20 erreicht hast, dann überquere diese (42). Weiter geht es, bis kurz vor der Vennbahn-Trasse ein Pfad rechts abbiegt, dem du folgst (43).

Wanderung "Erlebnistour Kall Westwall und angrenzende Moore" Karte 3 - Paustenbacher Moor und Tourenende
Wanderung „Erlebnistour Kall, Westwall und angrenzende Moore“ Karte 3 – Paustenbacher Moor und Tourenende

Du bist nun im Paustenbacher/Hoscheiter Venn. Das RWE hat hier Rekultivierungsmaßnahmen durchgeführt, wie du auf verschiedenen Informationstafeln lesen kannst.

Glockenheide am Hoscheit im Paustenbacher Venn
Glockenheide am Hoscheit im Paustenbacher Venn
Preiselbeeren am Hoscheit im Paustenbacher Venn
Preiselbeeren am Hoscheit im Paustenbacher Venn

Im Juni/Juli findest du unmittelbar am Wegesrand das Knabenkraut. Auch die Grünliche Waldhyazinthe gibt es im Paustenbacher Venn: zwei Orchideenarten, die hier gedeihen.

Knabenkraut (Orchidee) am Hoscheit im Paustenbacher Venn
Knabenkraut (Orchidee) am Hoscheit im Paustenbacher Venn
Grünliche Waldhyazinthe (Orchidee) im Paustenbacher Venn
Grünliche Waldhyazinthe (Orchidee) im Paustenbacher Venn

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Waldhyazinthe (Orchidee) am Hoscheit
Waldhyazinthe (Orchidee) am Hoscheit

Immer wieder wird der Naturpfad durch einen Bohlenweg unterbrochen. Im Moor links von dir wächst die seltene und schöne Moorlilie, die auch Beinbrech genannt wird (44).

Moorlilie im Paustenbacher Venn
Moorlilie im Paustenbacher Venn

In den Moorgewässern laichen Frösche und über den Gewässern schwirren verschiedene Libellenarten.

Torf-Mosaikjungfer im Flug
Torf-Mosaikjungfer im Flug
Zwei Spinnen mit Mosaikjungfer als Beute
Zwei Spinnen mit Mosaikjungfer als Beute

Aber auch kleine Quälgeister gibt es hier: Winzige Mücken (Gnitzen), die sich, wenn du dein gesamtes Gesicht mit Insektenschutz versehen hast, einfach unter die Haare auf die Kopfhaut setzen und dort ihr Unwesen treiben. Die Stiche jucken 2 Tage lang, dann ist die Qual vorbei. Diese kleine Unannehmlichkeit sollte dich aber nicht davon abhalten, die Schönheit dieser Landschaft zu genießen!

Schneeglöckchen im Gegenlicht im Paustenbacher Venn
Schneeglöckchen im Gegenlicht im Paustenbacher Venn

Nach etwa 1,5 Kilometern triffst du wieder auf die Vennstraße in Paustenbach (45). Geh links über den kleinen Bach auf die Vennbahntrasse (46), die du nach 200 Metern rechts verlässt (47). Du bist nun wieder „Im Brand“ (48) und wenige Meter weiter wieder an deinem Ausgangspunkt (49), wo dein Auto hoffentlich immer noch parkt.

Und wenn du glücklicher Besitzer eines GPS-Gerätes (z.B. ein GPS-fähiges Handy) bist, dann kannst du dir am unteren Rand der folgenden interaktiven Karte die beschrieben Route GPX-Datei herunterladen.

Als KML-Datei für Google Earth/Goolge Maps exportierenStandalone-Karte im Vollbild-Modus öffnenQR Code-Bild für Standalone-Vollbild-Kartenlink erstellenAls GeoJSON exportierenAls GeoJSON exportierenAls ARML für Wikitude Augmented-Reality Browser exportieren
Erlebnistour Kall, Westwall und angrenzende Moore

Karte wird geladen - bitte warten...

| | km | | /km | +m -m (netto: m) | GPX-Datei herunterladen GPX-Datei herunterladen
Erlebnistour Kall, Westwall und angrenzende Moore: 50.611241, 6.280031

 

 

2 Gedanken zu „Wanderung „Erlebnistour Kall, Westwall und angrenzende Moore““

  1. Ein tolles Neujahrsgeschenk 2015 …

    … kein „Vor-Checking“ erforderlich! Mit mehr oder weniger großem Erfolg hatte ich zu Hause noch etwas mühseliger 3/4 Stunden lang versucht, die Tour anhand meiner „überforderten“ Wanderkarte vorzubereiten, um ein Verlaufen zu verhindern. War im Nachhinein gar nicht nötig: Die Route war präzise, punktgenau und verständlich beschrieben, kann man nur weiterempfehlen.

    Hatte die Tour (leider zu spät) vor Ort gegen 15.45 Uhr erst begonnen und war bei Vollmond gegen 18.30 Uhr wieder an meinem Wagen, bei Punkt 24 hatte ich wegen der anbrechenden Dämmerung die Route abbrechen müssen.

    Die „Höckerlinie“, wie der Westwall seit meiner Kindheit bezeichnet wird, die Biberdämme, die Vennbahn sowie das Hochmoor der Venn hatten mich besonders interessiert, meine Erwartungen sind übererfüllt worden. Die reichhaltige Bebilderung der Route sowie die naturkundlichen Erläuterungen dazu lassen erahnen, mit welchem hohen, auch naturwissenschaftlichem Engagement die Tour entwickelt worden ist, meine Hochachtung.

    Im Sommer dürfte die Tour noch attraktiver sein, da man dann erst in vollen Zügen die beschriebene Flora, Fauna und <Habitat wird genießen können.

    Kurt

    1. Hallo Kurt,

      toll, dass du die Route angegangen bist und schade, dass du sie wegen Dunkelheit abbrechen musstest. Aber da hast du dir das Beste ja noch aufgehoben!

      Habe mich über deinen Kommentar sehr gefreut! Vielen Dank!

      Liebe Grüße

      Ronald

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.